Pilze in Ostwestfalen?

Lexi aus Bielefeld, (vor 7752 Tagen)

Hallo mal wieder, diesmal aus Bielefeld!

Nachdem in den letzten Wochen eine Schwammerlexplosion in und um München herum stattgefunden hatte, fuhr ich letzten Montag mit großer Vorfreude zu meiner Ma nach Bielefeld, in der Hoffnung, hier genauso viele Pilze vorzufinden.
Zu meiner grenzenlosen Enttäuschung mußte ich feststellen, daß im Teutoburger Wald nichts - aber auch GAR NICHTS wächst. Noch nicht einmal ein schwindeliger Schwindling oder ein tintiger Tintling.
Gibt es irgendjemand, der mir dieses Phänomen erklären kann ? Liegts am Boden? Hier hats genauso viel geregnet, wie in München und zuvor war es genauso heiß. Was ist los in Bielefeld?
Wäre über eine Antwort wirklich dankbar.

Viele Grüße und Pilzheil für Euch Alle.
Lexi

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Großer Irrtum...

Karl-Heinz ⌂, (vor 7752 Tagen) @ Lexi aus Bielefeld

Hallo Lexi,
im Raum Bielefeld hat es von Anfang bis Mitte Juli ganze 10-20 mm Niederschlag gegeben. Im Raum München degegen mehr als 70 mm.
Das ist der entscheidende Unterschied und sicherlich einer der Faktoren der dieses unterschiedliche Pilzaufkommen verursachte.
Du kannst davon ausgehen, dass von den 10-20 mm ND nichts zu den Mycelien vorgedrungen ist, sondern durch Verdunstung und Flora aufgezehrt wurde.
Gruß
Karl-Heinz

Hallo mal wieder, diesmal aus Bielefeld!
Nachdem in den letzten Wochen eine Schwammerlexplosion in und um München
herum stattgefunden hatte, fuhr ich letzten Montag mit großer Vorfreude zu
meiner Ma nach Bielefeld, in der Hoffnung, hier genauso viele Pilze
vorzufinden.
Zu meiner grenzenlosen Enttäuschung mußte ich feststellen, daß im Teutoburger
Wald nichts - aber auch GAR NICHTS wächst. Noch nicht einmal ein
schwindeliger Schwindling oder ein tintiger Tintling.
Gibt es irgendjemand, der mir dieses Phänomen erklären kann ? Liegts am
Boden? Hier hats genauso viel geregnet, wie in München und zuvor war es
genauso heiß. Was ist los in Bielefeld?
Wäre über eine Antwort wirklich dankbar.
Viele Grüße und Pilzheil für Euch Alle.
Lexi

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Re: Großer Irrtum...

Neu-Ostwestfale, (vor 7749 Tagen) @ Karl-Heinz

Hallo Lexi,
im Raum Bielefeld hat es von Anfang bis Mitte Juli ganze 10-20 mm
Niederschlag gegeben. Im Raum München degegen mehr als 70 mm.
Das ist der entscheidende Unterschied und sicherlich einer der Faktoren der
dieses unterschiedliche Pilzaufkommen verursachte.
Du kannst davon ausgehen, dass von den 10-20 mm ND nichts zu den Mycelien
vorgedrungen ist, sondern durch Verdunstung und Flora aufgezehrt wurde.
Gruß
Karl-Heinz

Hallo Karl-Heinz,

Die ersten beiden Juli-Wochen waren hier in der Tat sehr trocken, aber seit Mitte Juli ist Bielefeld dezent am "absaufen".
Nach drei Wochen Regen bin ich auch davon ausgegangen, dass die Pilze langsam aus dem Boden schießen sollten, nur...an bekannteren essbaren Pilzen habe ich ebenfalls nichts, aber rein gar nichts gefunden. Wenn jemand eine Erklärung hätte, wäre ich wie Lexi dankbar.

...als Neu-Ostwestfale habe ich wie Lexi kein "traditionellen" Gebiete und muss mich erst einmal hier orientieren.

Gruß
Wolfgang

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Re: Großer Irrtum...

Stephan, (vor 7747 Tagen) @ Neu-Ostwestfale

Es könnte an der Art des Waldes um Bielefeld liegen. Derzeit hat man in Buchenwäldern (Luzulo-Fagetum: Täublinge, Pfifferlinge, Wulstlinge) (Kalkbuchenwälder: Dickröhrlinge) noch die besten Aussichten. Nadelwälder (Fichten-, insbesondere aber Kiefernwälder) bringen außer einigen langweiligen Streubewohnern noch fast nichts, da die dort beheimateten Arten typische Herbstpilze sind, die nur selten voreilen.