Hallo Jochen,
Die Pilze waren klein, besonders
gedrungen und der Stiel deutlich genetzt. In dieser Kombination doch etwas
merkwürdig!?
Ich finde das nicht so merkwürdig. In den eichenbestandenen Parks und Gärten, in denen ich mich im Hochsommer gerne herumtreibe, findet man oft solche, ich sage mal Hochsommerformen der Ziegenlippe. Typisch ist jedenfalls die Fleischverfärbung (oben blau, unten rosa), nicht ganz so typisch nach meinem Empfinden die Fleischfarbe (sieht für mich sehr weiß aus). Auch die ziemlich leuchtend gelben und mehr oder weniger stark blauenden Poren/Röhren passen gut zur Ziegenlippe, genauso wie der Standort. Eine Kontrolle von Sporenmaßen und Farbe des Basalmyzels hätte letzte Sicherheit bringen können.
Aber ich glaube, auch so kann man ferrugineus ausschließen und das ganze gut und gerne subtomentosus nennen.
Viele Grüße
Thomas
Hallo,
würde jemand aus der folgenden Kollektion etwas anderes machen als die
gewöhnliche Ziegenlippe? Wenn ja, was? Die Pilze waren klein, besonders
gedrungen und der Stiel deutlich genetzt. In dieser Kombination doch etwas
merkwürdig!? Vom Eichen-Filzröhrling möchte ich Abstand nehmen, da ich die
Art schon in der Hand hatte und die roten Punkte in der angeschnittenen
Stielbasis kenne.
Gefunden August 2005 im Eichen-Hainbuchen-Wald bei Erfurt. NH4OH auf Hut
orangebraun. Für eine genaue Untersuchung hatte ich keine Kraft, da ich an
diesem extrem heißen Tag fix und fertig war.
Für Eure beiträge vielen Dank im Voraus!
Jochen.