Ranziger Trichterling? *PIC*

Lonco, (vor 7599 Tagen)

Hallo an alle,

diesen Pilz würde ich nach dem Ausschlußverfahren (makroskopische Merkmale, Ökologie) im GP BaWü Bd.3 und der Bildersuche im Internet Clitocybe phaeophthalma (Ranziger Trichterling) nennen. HutØ ca. 5 cm, wohl hygrophan, am Rand kurz gerieft. Gefunden am 08.11.2005 in einem Buchenwald mit wenig Eiche und einigen Fichten.

[image]

Eine wirkliche Alternative zu meinem Ergebnis habe ich nicht gefunfen, aber das hat bei mir und dann noch bei Clitocybe ja nicht viel zu bedeuten. Bin mal gespannt auf Eure Meinung.

Viele Grüße,
Thomas.

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Re: Ranziger Trichterling?

phragmobasidie, (vor 7599 Tagen) @ Lonco

Hallo Thomas, ein frohes Neues

...kann gut hinkommen (wenn Geruch entsprechend). C.phaeophthalma war hier letztes Jahr keine Seltenheit, sofern ich ihn denn richtig erkannt habe.

schönen Gruß
Robin

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Re: Ranziger Trichterling?

Piwo, (vor 7599 Tagen) @ Lonco

Hallo an alle,
diesen Pilz würde ich nach dem Ausschlußverfahren (makroskopische Merkmale,
Ökologie) im GP BaWü Bd.3 und der Bildersuche im Internet Clitocybe
phaeophthalma (Ranziger Trichterling) nennen. HutØ ca. 5 cm, wohl
hygrophan, am Rand kurz gerieft. Gefunden am 08.11.2005 in einem
Buchenwald mit wenig Eiche und einigen Fichten.

Eine wirkliche Alternative zu meinem Ergebnis habe ich nicht gefunfen, aber
das hat bei mir und dann noch bei Clitocybe ja nicht viel zu bedeuten. Bin
mal gespannt auf Eure Meinung.
Viele Grüße,
Thomas.

hallo thomas und Robin,

Klärung bringt hier, wie in so vielen Fällen, das Mikroskop. Die meines Wissens in der Gattung Clitocybe einzigartigen blasigen Zellen in der Huthaut lassen die Art leicht identifizieren.

Gruß
Piwo

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Nicht zu vergessen...

Werner2, (vor 7599 Tagen) @ Piwo

der typische Geruch. Wer den Ranzigen Trichterling mal gerochen hat,
kann ihn fast blind "erriechen" und damit weitgehendst bestimmen.
Die Fotos können gut hinkommen. Es kann aber auch eine andere
Clitocybe sein.
.
Gruß Werner
.
.

hallo thomas und Robin,
Klärung bringt hier, wie in so vielen Fällen, das Mikroskop. Die meines
Wissens in der Gattung Clitocybe einzigartigen blasigen Zellen in der
Huthaut lassen die Art leicht identifizieren.
Gruß
Piwo

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Re: Ranziger Trichterling?

Lonco, (vor 7598 Tagen) @ phragmobasidie

Hallo Robin,

Dir auch ein fettes pilzreiches 2006! Um Geruch und Geschmack werde ich ab diesem Jahr nicht mehr herumkommen. Der lecker nach Stinkwanze riechende kleine Trichterling in Deinem Pilcatura crispa-Wald war es aber nicht auch, oder?

Viele Grüße,
Thomas.

p.s. Habe Dich nicht vergessen, melde mich auf jeden Fall noch.

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Re: Ranziger Trichterling?

Lonco, (vor 7598 Tagen) @ Piwo

Hallo Piwo,

ein vernünftiges Mikroskop habe ich nicht - nur das bewährte Russen-Bino. Ich vermute mal, das das aber nicht ausreicht um so was zu erkennen, oder? Ich weiß nicht mal die maximale Vergrößerung von dem Teil. Für meine Flattermänner reicht es vollkommen aus und ein Mikroskop werde ich mir im Moment leider nicht anschaffen können.

Viele Grüße,
Thomas.

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Danke für die Hilfe! Grüße, Thomas. *oT*

Lonco, (vor 7598 Tagen) @ Werner2

- kein Text -

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Re: Ranziger Trichterling?

Andreas ⌂, (vor 7598 Tagen) @ Lonco

Hallo an alle,
diesen Pilz würde ich nach dem Ausschlußverfahren (makroskopische Merkmale,
Ökologie) im GP BaWü Bd.3 und der Bildersuche im Internet Clitocybe
phaeophthalma (Ranziger Trichterling) nennen. HutØ ca. 5 cm, wohl
hygrophan, am Rand kurz gerieft. Gefunden am 08.11.2005 in einem
Buchenwald mit wenig Eiche und einigen Fichten.

Eine wirkliche Alternative zu meinem Ergebnis habe ich nicht gefunfen, aber
das hat bei mir und dann noch bei Clitocybe ja nicht viel zu bedeuten. Bin
mal gespannt auf Eure Meinung.
Viele Grüße,
Thomas.

Hallo Thomas,

im Gegensatz zu den anderen bin ich nicht der Meinung dass das der Ranzige Trichterling ist. Die hutfarbe paßt mir nicht so recht, ist mir etwas zu braun. Vor allem aber scheint der Stiel zumindest an der Basis zu dunkeln. Und dann ist diuese dünne regelmäßig trichtrige Form auch nicht gerade typisch für phaeophthalma.

Ohne dass ich sagen könnte was das ist, würde ich ihn eher in der Untergattung Pseudolyophyllum suchen.

beste Grüße,
Andreas

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Re: Ranziger Trichterling?

phragmobasidie, (vor 7598 Tagen) @ Lonco

Hallo Thomas,

Dir auch ein fettes pilzreiches 2006! Um Geruch und Geschmack werde ich ab
diesem Jahr nicht mehr herumkommen. Der lecker nach Stinkwanze riechende
kleine Trichterling in Deinem Pilcatura crispa-Wald war es aber nicht
auch, oder?

die wanzenartig riechenden Pilze sollten C.ditopa gewesen sein mit dunkleren Lamellen, "Mehl-Trichterling". Der Geruch ist irgendwie mehlig- bis ölig-ranzig, wanzenartig. Gegenüber dem mit süßlicher aber ohne mehlige Komponente ausgestattetem ranzigen Geruch von C.phaeophthalma, riecht (bei typischen Exemplaren ?) nicht sehr ähnlich. C.ditopa lässt sich anhand der Kombination Lamellen-Geruch für einen Trichterling noch ganz passabel erkennen, C.phaeophthalma hat wohl mehr Doppelgänger - hier wird ja auch schon Einspruch erhoben :)

schöne Grüße
Robin

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Re: Ranziger Trichterling?

Lonco, (vor 7598 Tagen) @ Andreas

Hallo Andreas,

Untergattung Pseudolyophyllum finde ich gar nicht in meinen Büchern, wo muß ich suchen?

Viele Grüße,
Thomas.

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Re: Ranziger Trichterling?

phragmobasidie, (vor 7598 Tagen) @ Andreas

Hallo Andreas,

auch Euch nochmals ein frohes Neues

Der Stiel passt auch nicht zu meiner kleinen Vorstellung vom Ranzigen T., hab ihn mal großzügig "übersehen",
weil Fotos ja täuschen können. War nur die Könnte sein - Abteilung, da der Name fiel und die Art bei uns, so meine ich,
zeitweilig ganz gut vertreten war. Du hast bestimmt recht und dies hier ist eine andere Art. Ich werde bei meinen
vermeintlichen phaeophthalma diesen Herbst mal ein paar blasige HH-Zellen aufzuspüren versuchen um sicher zu gehen.
Abgesehen davon, steht C. phaeophthalma nicht trotzdem auch in der Untergattung Pseudolyophyllum ?

Schöne Grüße
Robin

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Re: Ranziger Trichterling?

Andreas ⌂, (vor 7598 Tagen) @ phragmobasidie

Hallo Andreas,
auch Euch nochmals ein frohes Neues
Der Stiel passt auch nicht zu meiner kleinen Vorstellung vom Ranzigen T., hab
ihn mal großzügig "übersehen",
weil Fotos ja täuschen können. War nur die Könnte sein - Abteilung, da der
Name fiel und die Art bei uns, so meine ich,
zeitweilig ganz gut vertreten war. Du hast bestimmt recht und dies hier ist
eine andere Art. Ich werde bei meinen
vermeintlichen phaeophthalma diesen Herbst mal ein paar blasige HH-Zellen
aufzuspüren versuchen um sicher zu gehen.
Abgesehen davon, steht C. phaeophthalma nicht trotzdem auch in der
Untergattung Pseudolyophyllum ?
Schöne Grüße
Robin

Hallo Robin,

der Ranzige Trichterling ist tatsächlich einer der häufigsten dieses jahr gewesen, zumindest im "normalen" Laubwald. Also wenns nicht zu sauer oder zu kalkig-flachgründig war.

Die blasigen Hutzellen sind meiner Erfahrung nach probemlos aufzuspüren, da ziemlich zahlreich. Kann man in Wasser mikroskopieren, denn ihr Inhalt ist etwas lichtbrechend-gelblich, somit sind die zellen problemlos zu definieren. Auch reicht ein skalpschnitt, man muss sich da keinen abbrechen beim Präparieren.

C. phaeophthalma steht traurig und einsam als Einzelkind in seiner eigenen Untergattung, bisweilen wird er sogar als eigene Gattung betrachtet: Singerocybe phaeophthalma.

beste Grüße,
Andreas

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Re: Ranziger Trichterling?

Andreas ⌂, (vor 7598 Tagen) @ Lonco

Hallo Andreas,
Untergattung Pseudolyophyllum finde ich gar nicht in meinen Büchern, wo muß
ich suchen?
Viele Grüße,
Thomas.

Hallo Thomas,

Untergattung Pseudolyophyllum beinhaltet so etwa alle hygrophanen Trichterlinge mit grau getönten Lamellen bzw. wo die Lamellen dunkler als der Hut sind. Ziemlich wischi-waschi diese Definition, es gibt nämlich eine reihe von Arten die doch recht helle Lamellen haben, z.B. Clitocybe brumalis, und die trotzdem in dieses Subgenus gehören.
Eigentlich ist es mehr der dunkelnde Stiel, der mich an eine Verwandtschaft mit C. metachroa, C. fuligineipes, C. foetens oder ähnlichem denken läßt. Aber alles ist theoretische Spekulation, sicher rausbekommen wirst Du den pilz nie mehr, denn es fehlen zu viele Angaben zur Bestimmung: Geruch, Sporengröße, Sporenform um nur die wichtigsten zu nennen.
Selbst den Duft-Trichterling (Clitocybe fragrans) würde ich nicht völlig ausschließen wollen, schau Dir mal dazu Pilze der Schweiz 3.160 an ....

beste Grüße,
Andreas

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Re: Ranziger Trichterling?

phragmobasidie, (vor 7598 Tagen) @ Andreas

Die blasigen Hutzellen sind meiner Erfahrung nach probemlos aufzuspüren, da
ziemlich zahlreich. Kann man in Wasser mikroskopieren, denn ihr Inhalt ist
etwas lichtbrechend-gelblich, somit sind die zellen problemlos zu
definieren. Auch reicht ein skalpschnitt, man muss sich da keinen
abbrechen beim Präparieren.

das ist schön, hab ich also Chancen

C. phaeophthalma steht traurig und einsam als Einzelkind in seiner eigenen
Untergattung, bisweilen wird er sogar als eigene Gattung betrachtet:
Singerocybe phaeophthalma.

der Ärmste ... ich werde ihn zwecks Aufheiterung wohl mal wieder besuchen

Hatte ihn als einzigen Vertreter der Sektion Bulluliferae Untergattung Pseudolyophyllum (nach gemischten Quellen) geortet.

Gruß
Robin

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Re: Ranziger Trichterling?

Piwo, (vor 7598 Tagen) @ Lonco

Hallo Piwo,
ein vernünftiges Mikroskop habe ich nicht - nur das bewährte Russen-Bino. Ich
vermute mal, das das aber nicht ausreicht um so was zu erkennen, oder? Ich
weiß nicht mal die maximale Vergrößerung von dem Teil. Für meine
Flattermänner reicht es vollkommen aus und ein Mikroskop werde ich mir im
Moment leider nicht anschaffen können.
Viele Grüße,
Thomas.

hallo Thomas,

bei deinem Eifer und deinem Interesse bin ich sicher, daß über kurz oder lang ein Mikro dein eigen ist. Kommt Zeit, kommt Mikro. Auf jeden Fall bis du schon "infiziert" genug. Weiterhin viel Spaß beim "Pilzen".

Liebe Grüße
Thomas

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Blasige Zellen

Werner2, (vor 7598 Tagen) @ Lonco

Hallo - Dein Mikroskop dürfte völlig ausreichen, um
diese typischen und recht großen, bis zu 25µ großen, blasigen Elemente in der
Hutdeckschicht zu erkennen. Einfach ein dünnes Skalp mikroskopieren.
Das geht sogar in Wasser oder dünner KOH; besser natürlich gefärbt.
.
Übrigens: mit den russischen Bino-Mikros haben viele Hobby- und Fastprofi-mykologen mit größter Zufriedenheit viele Jahre mikroskopiert.
Man braucht nicht unbedingt ein Zeiss, Leitz oder Olympus um mykologische
Ergebnisse zu erzielen.
.
Gruß Werner.
.
.

Hallo Piwo,
ein vernünftiges Mikroskop habe ich nicht - nur das bewährte Russen-Bino. Ich
vermute mal, das das aber nicht ausreicht um so was zu erkennen, oder? Ich
weiß nicht mal die maximale Vergrößerung von dem Teil. Für meine
Flattermänner reicht es vollkommen aus und ein Mikroskop werde ich mir im
Moment leider nicht anschaffen können.
Viele Grüße,
Thomas.

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Bino = Stereolupe?

Andreas ⌂, (vor 7598 Tagen) @ Werner2

Hallo - Dein Mikroskop dürfte völlig ausreichen, um
diese typischen und recht großen, bis zu 25µ großen, blasigen Elemente in der
Hutdeckschicht zu erkennen. Einfach ein dünnes Skalp mikroskopieren.
Das geht sogar in Wasser oder dünner KOH; besser natürlich gefärbt.
.
Übrigens: mit den russischen Bino-Mikros haben viele Hobby- und
Fastprofi-mykologen mit größter Zufriedenheit viele Jahre mikroskopiert.
Man braucht nicht unbedingt ein Zeiss, Leitz oder Olympus um mykologische
Ergebnisse zu erzielen.
.
Gruß Werner.

Hallo,

ich dachte immer, ein Bino sei eine Stereolupe. Und die würde sicherlich nicht ausreichen.

beste Grüße,
Andreas

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Bino heißt lediglich 2, gegenüber Mono gleich1

Dedimyk, (vor 7598 Tagen) @ Andreas

Hallo Andreas,

da unterliegst Du einem Irrtum.
Binokular gibt lediglich an, daß es sich um 2 Okulare, gegenüber einem Monokular mit 1 Okular handelt.
Was wir als Binokular bezeichnen, wenn wir ein normales Mikroskop meinen,heißt eigentlich: "Durchlichtmikroskop" im Gegensatz zum "Auflichtmikroskop" ( das ist besagte Stereolupe, oder besser Stereo-Mikroskop ).

Herzlicher Gruß Detlef

Hallo,
ich dachte immer, ein Bino sei eine Stereolupe. Und die würde sicherlich
nicht ausreichen.
beste Grüße,
Andreas

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Bino gleich Bino ??

Werner2, (vor 7598 Tagen) @ Andreas

Hallo Andreas,
.
ich meinte natürlich das preiswerte Binokulare "Russenmikroskop" mit dem
runden Kreuztisch,was Ende der 70er und dann in den 80er Jahren ziemlich verbreitet war. Das kennst Du doch. Ich glaube M. Enderle und P. Dobbitsch haben auch damit(sehr lange) gearbeitet. Das hat so ca. 350,-- DM mal gekostet und war garnicht schlecht.
.
Gruss Werner
.
.

Hallo,
ich dachte immer, ein Bino sei eine Stereolupe. Und die würde sicherlich
nicht ausreichen.
beste Grüße,
Andreas

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Schon klar ....

Andreas ⌂, (vor 7598 Tagen) @ Dedimyk

Hallo Andreas,
da unterliegst Du einem Irrtum.
Binokular gibt lediglich an, daß es sich um 2 Okulare, gegenüber einem
Monokular mit 1 Okular handelt.
Was wir als Binokular bezeichnen, wenn wir ein normales Mikroskop
meinen,heißt eigentlich: "Durchlichtmikroskop" im Gegensatz zum
"Auflichtmikroskop" ( das ist besagte Stereolupe, oder besser
Stereo-Mikroskop ).
Herzlicher Gruß Detlef

.... was es korrekt heißen muss. Aber die Verwendung des Wortes "Bino" hat sich meiner Erfahrung nach im praktischen Sprachgebrauch inzwischen auf Stereolupen beschränkt.

beste Grüße,
Andreas

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Re: Bino gleich Bino ??

Andreas ⌂, (vor 7598 Tagen) @ Werner2

Hallo Andreas,
.
ich meinte natürlich das preiswerte Binokulare "Russenmikroskop"
mit dem
runden Kreuztisch,was Ende der 70er und dann in den 80er Jahren ziemlich
verbreitet war. Das kennst Du doch. Ich glaube M. Enderle und P. Dobbitsch
haben auch damit(sehr lange) gearbeitet. Das hat so ca. 350,-- DM mal
gekostet und war garnicht schlecht.
.
Gruss Werner

Hallo Werner,

nur gerüchteweise, gesehen/benutzt habe ich so ein Gerät noch nicht. Ich hatte dafür mal ne monokulare Stereolupe (oder wie das dann korrekt heißen muss ...) aus russischen beutebeständen, die war vermutlich auch von derselben Firma. Hat mich 1991 gebraucht 100 Mark gekostet, was ich im Nachhinein ganz schön viel finde. Aber nachdem das gute Teil beim Verkauf im vorletzten Jahr bei iBäh schlappe 110 Euro brachte war's wohl doch nicht zuviel :-)

beste Grüße,
Andreas

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So sieht es aus, mein Russen-Bino! (2 Fotos) *PIC*

Lonco, (vor 7598 Tagen) @ Lonco

[image]
[image]

Gekauft zur Zeit der Grenzöffnung auf einem Polen-Flohmarkt in Göttingen für 215 DM. Damals hat sich die gesamte Uni mit den Teilen eingedeckt. Jedenfalls konkurenzlos billig und nicht kaputtzukriegen. Mit Beleuchtung und viel Zubehör, man achte auf die ergonomischen Armstützen! Jetzt mal zurückgekommen auf die maximale Vergrößerung - der höchste Wert auf dem Wählrad am Bino, nämlich 7, kombiniert mit dem höchsten Okularwert 14x würde nach meinem Verständnis 98-fache Vergrößerung ergeben. Stimmt das? Und für was steht die /23 bei den 8x Okularen? In dem 8x/23 Okular mit der Riffelung ist eine Meßskala enthalten die wohl auch noch gegen ein Millimeter-Raster ausgetauscht werden kann. Damit habe ich aber noch nicht gearbeitet. Wie schon erwähnt reicht dieses Bino völlig aus, um von klitzekleinen Faltern die Gemächte (und die sind verdammt klein!) zu untersuchen.

Und deshalb die Schlußfrage: In wie weit läßt sich dieses Meisterwerk der russischen Feinoptik für Pilzuntersuchungen einsetzen?

Viele Grüße,
Thomas.

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Bino-Stereolupe

Werner2, (vor 7597 Tagen) @ Lonco

Hallo -
.
also ich habe das gleiche Teil, nur mit einem anderen Fuß.
Ich arbeite sehr viel damit, z.B. wenn ich Schnitte mache und
Kleinkram vermesse.
Ein Mikroskop ist es aber nicht, und daher auch nicht
für die geschwollenen Zellen des Ranzigen Trichterlings geeignet.
.
Es scheint so, als wäre Bino doch das Kurzwort für eine Lupe.
.
Gruss Werner


Gekauft zur Zeit der Grenzöffnung auf einem Polen-Flohmarkt in Göttingen für
215 DM. Damals hat sich die gesamte Uni mit den Teilen eingedeckt.
Jedenfalls konkurenzlos billig und nicht kaputtzukriegen. Mit Beleuchtung
und viel Zubehör, man achte auf die ergonomischen Armstützen! Jetzt mal
zurückgekommen auf die maximale Vergrößerung - der höchste Wert auf dem
Wählrad am Bino, nämlich 7, kombiniert mit dem höchsten Okularwert 14x
würde nach meinem Verständnis 98-fache Vergrößerung ergeben. Stimmt das?
Und für was steht die /23 bei den 8x Okularen? In dem 8x/23 Okular mit der
Riffelung ist eine Meßskala enthalten die wohl auch noch gegen ein
Millimeter-Raster ausgetauscht werden kann. Damit habe ich aber noch nicht
gearbeitet. Wie schon erwähnt reicht dieses Bino völlig aus, um von
klitzekleinen Faltern die Gemächte (und die sind verdammt klein!) zu
untersuchen.
Und deshalb die Schlußfrage: In wie weit läßt sich dieses Meisterwerk der
russischen Feinoptik für Pilzuntersuchungen einsetzen?
Viele Grüße,
Thomas.

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Apropos (@Lonco)

pilzmel ⌂, (vor 7596 Tagen) @ Lonco

Hallo Thomas,
eine Stereolupe kenne ich unter der Kose-Bezeichnung "BINI", während "BINO" ein Aküfi für ein Mikroskop mit zwei Okularen ist...
Das mal am Rande, denn eigentlich wollte ich was anderes fragen. Leider funktionieren meine grauen Haare nicht mehr gut, aber ist es theoretisch möglich, daß ich dir in den Achtzigern ein paar Eupithecien zwecks Begutachtung der Gemächte aufgedrückt habe? Oder war´s Gelbrecht? Irgendwie geistert da was im verlängerten Mark herum. Hilf mir mal...
Beste Grüße! Pilzmel

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Re: Apropos (@Lonco)

Lonco, (vor 7596 Tagen) @ pilzmel

Hallo Pilzmel,

eine Stereolupe kenne ich unter der Kose-Bezeichnung "BINI",
während "BINO" ein Aküfi für ein Mikroskop mit zwei Okularen
ist...

danke für die Aufklärung, aber was ist Aküfi? Abkürzungs???

.....denn eigentlich wollte ich was anderes fragen. Leider
funktionieren meine grauen Haare nicht mehr gut, aber ist es theoretisch
möglich, daß ich dir in den Achtzigern ein paar Eupithecien zwecks
Begutachtung der Gemächte aufgedrückt habe? Oder war´s Gelbrecht?
Irgendwie geistert da was im verlängerten Mark herum. Hilf mir mal...

Also ich war es nicht, obwohl ich hauptsächlich die Blütenspanner (Eupithecien) unters Bini lege, denn die sind im abgeflogenen Zustand genauso schwierig wie so viele Pilze. Gott sei Dank muß ich da nicht reinbeißen :-))

Gelbrecht kommt glaube ich aus Brandenburg, Ecke Berlin - den kenne ich nicht persönlich, aber der wird es wohl eher gewesen sein.

Richtig interessant finde ich aber, das Du Eupithecien kennst! Hast Du mal eine Insektenfauna oder ähnliches erstellt? Eine Diplomarbeit vielleicht? Ich bin neugierig!

Viele Grüße,
Thomas.

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Re: Apropos (@Lonco)

pilzmel ⌂, (vor 7595 Tagen) @ Lonco

Hallo Thomas,
Aküfi ist der Abkürzungsfimmel. Hat in den Dreißigern jemand erfunden, weil da dieser Fimmel inflationär wurde.
Bei mir wird der Alzheimer inflationär. Muß wohl was verwechselt haben.
Die Eupithecien (also sozusagen die Psathyrellen der Falter) kenne ich, weil ich mich über viele Jahre intensiv (faunistisch) mit Schmetterlingen befaßt habe. Lang ist´s her...
Beste Grüße! Pilzmel