Risspilz-Bestimmung (7 Fotos) *PIC*

interhias ⌂, (vor 7574 Tagen)

Servus!

Zur Abwechslung wieder mal ein paar Risspilze!
Ich fand sie am 10. Oktober vergangenen Jahres am Taubenberg (Voralpenland) auf ca. 800 m im moosigen Nadelwald bei Fichte.

Der Stangl-Schlüssel führt mich zu Inocybe fuscidula, aber ich bin mir ziemlich unsicher. Vielleicht könnt ihr was dazu sagen.

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Beschreibung:
Hut: 3,5-5,5 cm breit, stark radialfaserig,auf dunkelbraunem Grund weißlich überfasert, am Rand flaumig bis abstehend faserschuppig;
Stiel: 5-7,5 cm lang, bis 0,8 cm breit, zylindrisch, voll, basal schwach verdickt, auf beigem Grund weiß bereift und überfasert;
Lamellen: hell graubraun, ausgebuchtet angewachsen und mit Zahn kurz herablaufend, Schneiden weißflockig;
Fleisch: weißlich bis cremefarben-wässrig, dünnfleischig; Geruch: spermatisch Geschmack: mild, angenehm nussig;
Cheilozystiden: spindelig-flaschenförmig und mit Kristallen beschopft, vereinzelt auch unbeschopft;
Pleurozystiden: wie Cheilos geformt, 50-65 x 13-17, Wandstärke 1,5-2;
Basidien: 4-sporig;
Sporen: längselliptisch bis bohnenförmig, 9,5 x 5,1 (8-11,5 x 4,5-6), Q=1,9 (1,7-2,0);
Kauloverhältnisse: im oberen Stieldrittel beschopfte Zystiden, im mittleren und unteren Stielbereich keine Kaulozystiden vorhanden;

Sporen:
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Kaulozystiden im oberen Stieldrittel:
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Cheilozystide:
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Gruß aus München
Hias

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Re: Risspilz-Bestimmung (7 Fotos)

Andreas ⌂, (vor 7574 Tagen) @ interhias

Hallo Hias,

makroskopisch finde ich das typische I. fuscidula und die Mikromerkmale passen ja auch gut. Ich hätte da wenig Zweifel, zumal fuscidula eine der häufigsten Arten ist.
Aber Zweifel sind dennoch immer mal angebracht wenn man untypische Kollektionen hat, denn man kommt mit dem Stangl-Schlüssel meiner Ansicht nach zu oft auf fuscidula mit zu verschiedenen Kollektionen.

beste Grüße,
Andreas