Ohrförmiger Seitling? (2 Bilder) *PIC*
Liebe Pilzfreunde,
einen Fund aus September 2005 in Schweden habe ich als Pleurocybella porrigens bestimmt. Ein sehr hübscher Pilz, wie ich finde. Ist das wohl richtig?
![[image]](http://www.nordenwind.de/bilder/nothopanus1.jpg)
![[image]](http://www.nordenwind.de/bilder/nothopanus1a.jpg)
Gruß Maren
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Liebe Pilzfreunde,
einen Fund aus September 2005 in Schweden habe ich als Pleurocybella porrigens bestimmt. Ein sehr hübscher Pilz, wie ich finde. Ist das wohl richtig?
![[image]](http://www.nordenwind.de/bilder/nothopanus1.jpg)
![[image]](http://www.nordenwind.de/bilder/nothopanus1a.jpg)
Gruß Maren
Liebe Pilzfreunde,
einen Fund aus September 2005 in Schweden habe ich als Pleurocybella
porrigens bestimmt. Ein sehr hübscher Pilz, wie ich finde. Ist das wohl
richtig?
Gruß Maren
Hallo Maren,
ja, das scheint mir absolut richtig zu sein.
Der Pilz scheint atlantisches Klima zu bevorzugen und kommt beispielsweise in Schottland sehr häufig vor, während er in kontionentaleren Gegenden selten wird.
Übrigens gilt er in japan als giftig, es sollen wohl schon sehr schwere und gar tödliche Vergiftungen vorgekommen sein. Aber ob das wirklich dieselbe Art ist ist meines Wissens nicht zweifelsfrei geklärt. Trotzdem, ich würde ihn nicht empfehlen!
beste Grüße,
Andreas
Übrigens gilt er in japan als giftig, es sollen wohl schon sehr schwere und
gar tödliche Vergiftungen vorgekommen sein. Aber ob das wirklich dieselbe
Art ist ist meines Wissens nicht zweifelsfrei geklärt. Trotzdem, ich würde
ihn nicht empfehlen!
Danke, Andreas,
der Ohrförmige Seitling (schwedisch: Öronmussling) ist der Landschaftspilz Bohusläns, einer Provinz in Westschweden an der Nordseeküste. Er galt dort bis zu den zu den Vorkommnissen in Japan als guter Speisepilz. Jetzt wird er von schwedischen PSV aber als Giftpilz eingestuft und nicht mehr empfohlen.
Nach Artikeln in der schwedischen Presse soll es sich in Japan, wo der Pilz Sugihiratake heißt, im Übrigen um 50 Vergiftungen mit 17 Toten gehandelt haben. Die Betroffenen zeigten hohes Fieber und Flimmern vor den Augen. Das noch unbekannte Gift ist hitzebeständig und tötete in Versuchen auch noch nach 30 Minuten Kochen Mäuse.
Man vermutet, dass Umweltveränderungen am Standort zu der plötzlichen Giftentwicklung geführt haben. Also nichts Genaues weiß man noch nicht. Also ich würde ihn unter diesen Umständen auch nicht essen.
Viele Grüße
Maren
Danke, Andreas,
der Ohrförmige Seitling (schwedisch: Öronmussling) ist der Landschaftspilz
Bohusläns, einer Provinz in Westschweden an der Nordseeküste. Er galt dort
bis zu den zu den Vorkommnissen in Japan als guter Speisepilz. Jetzt wird
er von schwedischen PSV aber als Giftpilz eingestuft und nicht mehr
empfohlen.
Nach Artikeln in der schwedischen Presse soll es sich in Japan, wo der Pilz
Sugihiratake heißt, im Übrigen um 50 Vergiftungen mit 17 Toten gehandelt
haben. Die Betroffenen zeigten hohes Fieber und Flimmern vor den Augen.
Das noch unbekannte Gift ist hitzebeständig und tötete in Versuchen auch
noch nach 30 Minuten Kochen Mäuse.
Man vermutet, dass Umweltveränderungen am Standort zu der plötzlichen
Giftentwicklung geführt haben. Also nichts Genaues weiß man noch nicht.
Also ich würde ihn unter diesen Umständen auch nicht essen.
Viele Grüße
Maren
Hallo Maren,
vielen Dank für die Zusammenfassung! Ich hatte das damals nur durch das französische Forum mitbekommen, ich glaube in Deutschland ist das fast unbemerkt geblieben.
beste Grüße,
Andreas
Hallo Andreas,
vielen Dank für die Zusammenfassung! Ich hatte das damals nur durch das
französische Forum mitbekommen, ich glaube in Deutschland ist das fast
unbemerkt geblieben.
die Vergiftung tritt wohl nur auf, wenn zuvor schon eine Nierenerkrankung
vorliegt:
Beitrag 90015
(2. Absatz)
Ich würde ihn trotzdem nicht essen, obwohl er hier im Nordschwarzwald
nicht selten ist und lecker aussieht.
Georg