Saftlings-Frage *PIC*

pilzmel ⌂, (vor 7517 Tagen)

Hallo Pilzfreunde,
eine Altlast vom Oktober 2000 (!) macht mir Kopfjucken. Welchen Saftling habe ich damals gefunden? Und zwar auf einem südexponierten Hang, der fast kahl war, nur hin und wieder gediehen ein paar Halme Blau-Schwingel und einschlägige Kräuter (Gold-Distel, Mannstreu...). Insgesamt eine sehr trockene Angelegenheit auf Kalk. Die Pilze waren leuchtend orangegelb, hatten flache Hüte mit Zentralbuckel (oder ursprünglich konisch?) und fühlten sich klebrig an (ob auch der Stiel - keine Ahnung). Fotos existieren nicht, nur von der Trockenmasse:

[image]

Der Buckel ist gut erkennbar. Nur dieser ist ziemlich nachgedunkelt, sonst nichts.
Mikroskopisch sieht das in etwa so aus:

[image]

Ein Mal habe ich blasenförmige Elemente (25-33 x 11-19 µm) in der Schneide gefunden, bei anderen Proben aber nicht. Basidien (27-38 x 8-11 µm) meist 4-sporig, aber häufig auch 2- und 1-sporig. Sporen 8,7-13,1 x 5,6-7,8 µm, vereinzelt bis 13,7 x 8,7 µm. Damals (wie das klingt!) hatte ich mir nach dem Wälzen von MHK notiert: "evtl. H. langei".
Für jeden Hinweis immer dankbar!
Beste Grüße! Pilzmel

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Re: Saftlings-Frage *PIC*

Karl-Heinz ⌂, (vor 7516 Tagen) @ pilzmel

Hallo Pilzmel,
was hälst Du vom Spitzgebuckelten Saftling, Hygrocybe persistens.
Die Bilder sind 14.07.2002.
Gruß
Karl-Heinz

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Re: Saftlings-Frage

pilzmel ⌂, (vor 7516 Tagen) @ Karl-Heinz

Hallo Karl-Heinz,
vielen Dank, auch für die tollen Bilder. Könnte sehr gut hinkommen! Mein Trockenmaterial hatte ich damals mit "H. langei" beschriftet. Da scheine ich tatsächlich mal nicht falsch gelegen zu haben (bestimmt mit M/H/K).
Beste Grüße! Pilzmel

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Re: Saftlings-Frage

Heinz Ebert ⌂, (vor 7515 Tagen) @ pilzmel

Gelbe Saftlinge:
Ich erinnere mich an einen Fund von gelben Saftlingen, bei dem ich auf einer einzigen Lamelle die Sporen von DREI Arten gefunden habe (eingeschnürt - nicht eingeschnürt - und so weiter), also denke ich, dass das Artkonzept ganz sicher überdacht werden müsste.
MfG, Heinz Ebert

Hallo Pilzfreunde,
eine Altlast vom Oktober 2000 (!) macht mir Kopfjucken. Welchen Saftling habe
ich damals gefunden? Und zwar auf einem südexponierten Hang, der fast kahl
war, nur hin und wieder gediehen ein paar Halme Blau-Schwingel und
einschlägige Kräuter (Gold-Distel, Mannstreu...). Insgesamt eine sehr
trockene Angelegenheit auf Kalk. Die Pilze waren leuchtend orangegelb,
hatten flache Hüte mit Zentralbuckel (oder ursprünglich konisch?) und
fühlten sich klebrig an (ob auch der Stiel - keine Ahnung). Fotos
existieren nicht, nur von der Trockenmasse:

Der Buckel ist gut erkennbar. Nur dieser ist ziemlich nachgedunkelt, sonst
nichts.
Mikroskopisch sieht das in etwa so aus:

Ein Mal habe ich blasenförmige Elemente (25-33 x 11-19 µm) in der Schneide
gefunden, bei anderen Proben aber nicht. Basidien (27-38 x 8-11 µm) meist
4-sporig, aber häufig auch 2- und 1-sporig. Sporen 8,7-13,1 x 5,6-7,8 µm,
vereinzelt bis 13,7 x 8,7 µm. Damals (wie das klingt!) hatte ich mir nach
dem Wälzen von MHK notiert: "evtl. H. langei ".
Für jeden Hinweis immer dankbar!
Beste Grüße! Pilzmel

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Re: Saftlings-Frage

pilzmel ⌂, (vor 7515 Tagen) @ Heinz Ebert

Hallo Heinz Ebert,
zu Saftlingen kann ich eigentlich gar nichts sagen. Ich hab mein Lebtag erst 3 (Gruppen) gesehen. Aber die Gattung scheint nicht so einfach zu sein, wie sie aussieht. Letzten Endes wird schon in MHK vor Leichtsinn gewarnt.
Beste Grüße! Pilzmel