Waren keine Nadelbäume in unmittelbarer Nähe?
Glückwunsch zu diesem Fund. Hier in Thüringen geht es wohl erst nächste Woche
los...
ajuga
Hallo Ajuga,
es war ein kleiner Eschenhain, der allerdings von Nadelbäumen (Fichten)
umgeben war. Wir selbst waren für uns zu dem Schlus gekommen, dass in diesem
Fall wohl tatsächlich Eschen die "Brotbäume" der Morcheln sein müssten -
aber bewiesen ist das natürlich nicht.
An anderer Stelle haben wir übrigens Spitzmorcheln unter Fichten gefunden
- wobei Eschen ähnlich weit weg waren wie im o.g. Fall die Fichten von den
Eschen. Das würde jetzt fast schon für eine weitere Spitz-Morcheltheorie
reichen ... 
Apropos Morcheltheorien - da haben wir, bisher durch die Vielzahl(*) unserer
eigenen Fundstellen freilaufender Spitzmorcheln eindeutig belegt, eine weitere anzubieten:
"Spitzmorcheln sind NICHT hang-hold"
(so würde es wohl in manchen Pilzbüchern stehen
. Heisst auf gut deutsch,
dass Spitzmorcheln lieber auf ebenen Flächen als an Hängen wachsen.
Sicherheitshalber melden wir schon mal Urheberecht auf diese Theorie an.
Ob die nach evtl. Einsprüchen von Gerald, Elfi oder anderen so noch Bestand hat, werden
wir mal abwarten. Gegebenenfalls müsste die Theorie dann halt leicht modifiziert
werden (z.B. " Rheinländische Spitzmorcheln sind NICHT hang-hold").
Viele Grüße 
Rainer.
(*) Vielzahl definieren wir hier mal als "mehr als drei" 