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Hallo Pilzfreunde!
Ich hatte mit diesem Pilz so meine Problemchen,denke mal die Profis nicht
![[image]](/archiv/extern/pilzemertl/wulstling.jpg)
Gruß Pilzemertl
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Hallo Pilzfreunde!
Ich hatte mit diesem Pilz so meine Problemchen,denke mal die Profis nicht
![[image]](/archiv/extern/pilzemertl/wulstling.jpg)
Gruß Pilzemertl
Hmm,
sollte das ein verhunzter Grauer Wulstling sein??
Wenn man ihn denn in der Hand hätte...
Gruß Harald
Hmm,
sollte das ein verhunzter Grauer Wulstling sein??
Wenn man ihn denn in der Hand hätte...
Gruß Harald
Hallo,
ja, da wäre ich mich recht sicher, dass das ein Grauer Wulstling ist. Und zwar aufgrund des tief wurzelnden, wenig knolligen Stieles und der mehligen Velumkonsistenz das, was man als "eingesenkten Wulstling, Amanita excelsa" bezeichnet - wenn man solche Formen/Varietäten/Sippen anerkennen möchte. Ich möchte nicht.
beste Grüße,
Andreas
Hallo Andreas,
wie siehts denn mit Übergangsformen bzgl. der Stielbasis aus ?
Bisher habe ich es generell immer so gehalten:
Gibt es Übergangsformen zwischen Varietäten/Formen/Sippen, oder stammen die unterschiedlichen
Varietäten/Formen/Sippen wahrscheinlich aus einem Mycel, bin ich geneigt, diese zusammenzuschmeißen.
Ist dem nicht so, dann trenne ich etwas mehr.
schöne Grüße
Robin
- kein Text -
Hallo Andreas,
wie siehts denn mit Übergangsformen bzgl. der Stielbasis aus ?
Bisher habe ich es generell immer so gehalten: Gibt es Übergangsformen
zwischen Varietäten/Formen/Sippen, oder stammen die unterschiedlichen
Varietäten/Formen/Sippen wahrscheinlich aus einem Mycel, bin ich geneigt,
diese zusammenzuschmeißen.
Ist dem nicht so, dann trenne ich etwas mehr.
schöne Grüße
Robin
Hallo Robin,
also da muss ich zugeben, dass ich mich nicht mit letzter Vehemenz in diese Problematik reingekniet habe, weil meine ersten versuche zu einer klaren Abgrenzung immer mal wieder Schiffbruch erlitten. Man kann sehr eindeutige Exempare finden, da ist man dann geneigt sogar Arten anzuerkennen (Velumstruktur pulvrig vs. schuppig, Stielbasis rundzwiebelig und kaum im Boden vs. langgestreckt spindelig und tief eingegraben). Aber die Ausprägung der Stielbasis halte ich für eine reine Anpassung an den Untergrund und die Ausprägung des Velums schien mir fließend variabel zu sein und nicht immer mit der Stielbasis korreliert.
Daher habe ich recht schnell aufgegeben, mir die Dinger genauer anzugucken. Vielleicht zu schnell.
beste Grüße,
Andreas
Hallo Andreas,
Man kann sehr eindeutige
Exempare finden, da ist man dann geneigt sogar Arten anzuerkennen
genau, that's it
Wir haben einmal einen typischen "Eingesenkten Wulstling" gefunden;
der zweite, den ich sehe, ist der auf dem Bild von Pilzemertl und zwar
ebenso "typisch".
Der Knollenform bei Amanita kommt ja im wahren Wortsinne eine (+- absolute)
Schlüsselstellung zu, daher musste ich nachhaken (ich selber habe wohl
bisher noch weniger vehement Graue Wulstlinge ausgebuddelt).
Wenn ich mich recht entsinne, hat W. Pätzold in seinem Amanita-Schlüssel
A.spissa bzgl. Knolle/Stielbasis/Velum doppelt geschlüsselt.
Aber die Ausprägung der Stielbasis halte ich für eine reine Anpassung
an den Untergrund
Keine schlechte Idee. Unser Fund war an einem Wegesrand am Hang;
ich glaube, der Untergrund war mehr oder weniger geröllartig
und die Ausprägung des Velums schien mir fließend variabel zu
sein und nicht immer mit der Stielbasis korreliert.
ja, genau danach wollte ich horchen.
Danke Dir + schönen Gruß
Robin
Hallo Andreas und Robin !!
Echt toll das sich zwei Spezialisten diesem Pilz angenommen haben.
Um ehrlich zu sein vermutete ich bei meinem Fund als erstes den
Kammrandigen oder auch Isabellfarbenen Wulstling (Amanita eliae).
Leider hatten meine Exemplare keinen gerieften Hutrand und auch die rosa Färbung fehlt total.
Hier in der Rheinebene bei Karlsruhe hab ich so ein Pilz noch nie gefunden und deshalb fing ich an zu zweifeln.
Die Idee eine Anpassung an den Untergrund halte ich für sehr gut!
Auch meine Exemplare hab ich an einem relativ steilen Hang gefunden.
Der Boden war auch recht steinig und kieselig jedoch gleichzeitig
mit sehr vielen Moosen behaftet und Nordhang war angesagt (relativ feucht).
Der Allgemeinzustand des Pilzes war eher zart und recht zerbrechlich
im Gegensatz zu den robusten Formen mit ausgeprägtem Wulst hier in der Rheinebene.
Bei Bedarf werde ich jedem die ca.10 anderen Bilder die ich vom diesem Exemplar noch fotografiert habe per E-mail zusenden.
Ich möchte mich hiermit noch bei meinem hochgeschätzten Lehrmeister aus Hornberg für die Bestimmungshilfe bedanken.
Gruß Pilzemertl
Hallo Pilzemertl,
Echt toll das sich zwei Spezialisten diesem Pilz angenommen haben.
Um ehrlich zu sein vermutete ich bei meinem Fund als erstes den
Kammrandigen oder auch Isabellfarbenen Wulstling (Amanita eliae).
Zwei Pilze, ja.
Aber zwei Spezialisten ?
Da lauf ich ja ganz isabellfarben an.
Die Idee eine Anpassung an den Untergrund halte ich für sehr gut!
Auch meine Exemplare hab ich an einem relativ steilen Hang gefunden.
Der Boden war auch recht steinig und kieselig jedoch gleichzeitig
mit sehr vielen Moosen behaftet und Nordhang war angesagt (relativ feucht).
Der Allgemeinzustand des Pilzes war eher zart und recht zerbrechlich
im Gegensatz zu den robusten Formen mit ausgeprägtem Wulst hier in der
Rheinebene.
Unser Fund war ebenfalls relativ zerbrechlich
Ich möchte mich hiermit noch bei meinem hochgeschätzten Lehrmeister aus
Hornberg für die Bestimmungshilfe bedanken.
Ich mich auch; unser Fund und die Bestätigung kamen aus Hornberg
schöne Grüße
Robin