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Re: Rotkappen und Rote Liste

Gaby, (vor 9526 Tagen) 27 Beiträge @ Oli

Hallo zusammen,
neulich hab ich hier glaub ich was davon gelesen, daß Rotkappen auf der Roten
Liste stehen.
Wenn ja, dann sollte man das vielleicht mal überdenken.
Seit geraumer Zeit latsch ich hier von einem Rotkappen-Massenaufkommen ins
nächste. Gestern z.B. warens 3 kg (nach dem Putzen) und ich hatte auch
überhaupt kein schlechtes Gewissen beim Sammeln, weil 25-30 alte Veteranen
mit Fußballgroßen Kappen in der Gegend rumgestanden sind. Die sind bei uns
z.Zt. volumenmäßig der ergiebigste Speisepilz.
Vielleicht liegt das mit der Roten Liste daran, das manche Arten in manchen
Gegenden selten sind, weil sie einfach nicht dorthingehören, in ihren
Stammbiotopen aber häufig vertreten sind, kein Biotop aber in der Region
ist, für die die Liste gilt.
BITTE um Meinungen.
Sonstige Funde: Steinpilze (alte Veteranen oder junge, völlig vermadete)
Semmelstoppelpilze in rauhen Mengen (ganz junge in enormen Größen, und
kleinere Ältere).
2 St. Milchbrätlinge (erst jahrelang gar nichts und jetzt innerhalb ines
Monats an 2 verschiedenen Stellen, Gruß an INTERHIAS)
Maronen als Landplage
"Birkrnpilze" verschiedener Arten, nicht näher bestimmt, ebenfalls
mind. 2 kg.
Eierschwammerl
Große Mengen an Fichten- und anderen Reizkern (blieben im Wald)
Unmengen anderer Pilze, mykophagisch von geringerem Interesse.
und das alles in eineinhalb Stunden Kiefernhochwald mit eingestreuten
Fichten- jungschonungen. Ist richtig was los z.Zt. im Wald. Macht richtig
Spaß.
Gruß Oli aus der Oberpfalz

Wo genau sind doch noch mal diese Pilzmassen zu finden?
Gruß Gaby

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