Re: Presse
Hallo,
auch den ständigen Hinweis auf die Pilzberatungsstellen finde ich
problematisch.Natürlich sollte jeder,der sich nicht sicher ist,eine solche
aufsuchen.Leider stopfen sich aber viele einfach wahllos den Korb oder-
noch schlimmer- die Plastiktüte voll,gehen zur nächsten Beratungsstelle
und werfen danach 90% der Pilze in den Müll.
Ich wünsche Allen eine geruhsame Nacht!
Hallo,
da bin ich nun überhaupt nicht Deiner Meinung. Gerade von einer Pilzberatungsstelle aus kann man die Leute wunderbar steuern und zu nachhaltigem Pilzkonsum bewegen. Zeig Ihnen wie sinnlos wahlloses Sammeln ist, wieviel dabei als nicht verwertbar auf der Strecke bleibt und gib ein paar Tipps was relativ wahrscheinlich essbar sein wird (Röhrlinge, Riesenschirmlinge, Täublinge, Schopftintlinge, Stoppelpilz, Krause Glucke) und was am besten prinzipiell zu meiden wäre (Weiß- und Braunsporer). Dann wirst Du zumindest keine (o.k., kaum) Wiederholungstäter haben.
Wo hast Du Deine Vorurteile der wahllos raffenden Pilzsammler, die dann die Beratunsstellen als Sortierer nutzen, her? Solche Fälle sind sehr selten und nicht lernwillige sind noch viel seltener. Und dann steht es ja jedem Pilzberater letztlich frei, eine Beratung abzulehnen. Jedenfalls sofern er nicht von einer Stelle/Gemeinde finanziert wird und sich gerade im Dienst befindet.
beste Grüße,
Andreas