Re: ncohmal die Frage nach Mikroskopie und Stielne
Hallo Robin,
bei aereus ist das Stielnetz oft an der Spitze auch weißlich, bei aestivalis reicht die weiße Farbe aber meist deutlich weiter den Stiel hinunter (kann weiter abwärts aber auch dunkler als der Stieluntergrund sein).
Bei aestivalis sind Stielgrundfarbe und Hutfarbe meist von ähnlichem Ton, während sie bei aereus deutlich kontrastieren (Stiel warm bräunlich, Hut dagegen mit schwärzlichem Grundton). Der Hut von aestivalis ist i.d.R. einheitlich gefärbt, aereus dagegen oft auffallend fleckig.
Bei aereus verfärben die Röhren erst bei ganz alten Frkp. nach gelbgrünlich, deutlich später als z. B. bei aestivalis.
Mikroskopisch zeichnet sich aestivalis durch deutlich kettenartig gereihte Zellen aus (die dann makroskopisch im trockenen Zustand die typisch runzelig-feinfilzige Oberfläche ergeben) Bei aereus sind die Hyphen unregelmäßiger verwoben.
Gruß, Jürgen
Hallo Jürgen,
die Schlüssel die ich gefunden habe, geben nicht so arg viel her.
Wie ist denn das mit dem Stielnetz ?
Muss es bei aereus bis zur Spitze hin braun (bräunlich) sein und ist es bei
aestivalis zur Spitze
hin immer weiß(lich) ?
schöne Grüße
Robin