Re: Dass deutsche Pilznamen ...
... so mannigfaltig sind wie die deutschen Landschaften, habe ich am
Wochenende auf unserer Pilzausstellung in Marktredwitz am eigenen Leib
erfahren dürfen. "Rawätz" ist zwar auch noch Bayern und bloß 250
km von Würzburg entfernt, aber pilznomenklatorisch eine teilweise ganz
andere Welt. Dort bin ich auch dem Namen "Saupilz" (für den
Schönfußröhrling) begegnet. Der Sandpilz geht dort unter der Bezeichnung
"Semmelpilz". Als "Bitterpilz" wurde nicht etwa der
Bitterröhrling, sondern der Gallenröhrling angesprochen. Was mit
"Moosröhrling" (so ein Besucher zu einem eindeutigen Steinpilz)
und mit Spargelpilz letzten Endes wirklich gemeint ist, haben Rudi und ich
nicht herausfinden können.
Grüße
Hans-Jürgen
Als Spargelpilz bezeichnet mann regional, den Schopftintling, habs auch erst vor kurzem erfahren *ggg*
Gruß Stefan