Re: Was könnte das ein?
Hallo - es dürften ausgeblasste Exemplare des Becherförmigen Sägeblättlings (L. degener) sein. Hierzu passen die gesägten Lamellen, der zähe Fruchtkörper, der geschuppte Stiel und der eigenartige Geruch.
Allerdings wächst diese sehr selten Art auf Holz, d.h. man müsste nochmals
prüfen, ob vergrabenes, totes Holz die Unterlage war.
Eine andere Gattung als Lentinus fällt mir für diesen Fund aber sonst nicht ein.
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Gruss Werner
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Hallo,
bei unserem heutigen Spaziergang habe ich diese beiden Kollegen hier am
Wegrand gefunden:
Größeres Exemplar: Stiellänge: 6 cm
Stieldurchmesser: 1,6 - 1,9 cm
Hutdurchmesser: 6,5 cm
Merkmale: Hut: gewölbt mit leicht umgekrempten Rand, hellocker mit teils
braun gemusterten Flocken, Huthaut abziehbarStiel: weiß mit braunen Flocken
Fleisch: sehr fest, im Stiel besonders gummiartig/faserig, kaum zu brechen,
Farbe weiß, keine Verfärbung an den Schnittstellen, leichte Gelbfärbung am
StielansatzLamellen: engstehend mit Gabelungen und Zwischenlamellen, dünn aber zäh,
nicht brechend, nur spaltend, Farbe weiß, am Stiel angewachsen und nach
einem "Knick" herablaufend, Kanten gezahnt.Geruch: Sehr intensiv, aber auch sehr schwer zu beschreiben. Manchmal hat man
den Eindruck, es riecht stark pilzig, man könnte den Geruch auch als
chemisch/Seifenartig beschreiben.
Sonstiges: Bei Schnittverletzungen im Stiel orthogonal zur Faserrichtung
tritt eine klare Flüssigkeit aus, auch durch Pressen des Stiels lässt sich
diese Flüssigkeit extrahieren da sie den ganzen Stiel durchsetzt. Geruch:
wie der gesamte Pilz, nur stärker
Jemand eine Idee?
Gruß,
Znurk