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Re: Was könnte das ein?

znurk, (vor 7343 Tagen) 65 Beiträge @ Werner2

Hallo Znurk, die Hutschuppen wären schon o.k.
Erhald Ludwig (Pilzkompendium S.233) schreibt hierzu: HDS waschleder-rauh bis
fein kurzfilzig-schollig-schuppig. An einen Sägeblättling glaube ich auch
wegen der zähen Konsistenz und den auffällig gesägten Lamellen.
Ich habe mir zu einem Fund in 1999 (Auwald) mal notiert: "Hutoberfläche
unter der Stereo-Lupe auf ocker-lehmfarbenem Grund fein rotbraun dornig
schuppig". Ich maß damals ca. 3 Dornen pro mm.
Leucopaxillus mirabilis kenne ich eigentlich nur aus den Alpen (1x 3 FK in
Vorarlberg gefunden) Das ist eine montane bis submontane Art der
Nadelwälder auf Kalk, . Hierzu fehlt mir die weißliche Ringzone am
Stielabschluß. Das (ist) war ein ganz dunkelbrauner Pilz mit ganz hellen
Lamellen. Ein Kontrast wie beim Hasenröhrling. Auch dürfte der nicht so
zäh sein und keine gesägten Lamellen haben. Aber es gibt schon manchmal
die tollsten Ausreisser und natürlich kann dass was ganz anderes sein als
L. degener. Die Sporenform wäre sehr hilfreich; auch ein paar weitere
Infos über den Standort.
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Gruß Werner.
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Hallo,

die Sporenform könnte ich theoretisch bestimmen, habe auch einen Sporenabdruck gemacht, aber das Problem ist, dass die Sporenfarbe offenbar weiß ist und ich auch keine Ahnung habe, wie ich die Sporen von dem Papier sinnvoll auf einen Objektträger bekomme. An ein gutes Mikroskop komme ich in der Arbeit dran, wenn nötig, kann ich sogar das Elektronenmikroskop verwenden. Den Hut kann ich mir aber in jedem Fall einmal ansehen. Wie konserviere ich den Pilz am besten bis Mittwoch?

Den ehemaligen Standort werde ich mir nachher nochmal ansehen, ich hoffe ich finde die Stelle wieder. Ich fürchte nur, ich habe sie zu gut abgedeckt... :|

Gruß,

Znurk

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