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Trüffel, (vor 7340 Tagen) 138 Beiträge @ Trüffel

Ich danke Euch für Euere Antworten. Meine (inzwischen Ex-)Frau hatte mir ja oft vorgeworfen, daß ich zu übervorsichtig wäre. Ich bin mir sicher, sie hätte in der von mir beschriebenen Situation nichts unternommen, obwohl sie mir immer vorgeworfen hatte, ich würde mich zu wenig um die Kinder kümmern. Abgesehen davon, daß sie aus den Pilzfasern am Mund meiner Tochter sicher nicht auf einen Pilz geschlossen hätte. Und einen Pilz als giftig zu erkennen? Überhaupt schien es mir oft, daß sie der Meinung war, was man nicht als giftig erkennt sei eßbar. Als sie gerade ihre "Rohkostphase" hatte, war sie der Meinung, sie könne alles Grünzeug von der Wiese abgrasen. Ich konnte sie gerade noch warnen, als sie im Begriff war, Hahnenfuß zu verzehren. Zum Glück hatte sich ihre "mykologische" Rohkost auf Zuchtchampignons beschränkt. Dabei habe ich aber auch gewisse Bedenken. Ich denke mal, daß meine häufigen Hinweise auf ihre Spinnereien auch ein Grund war, daß sie mich verlassen "mußte". Das Dumme ist nur, daß jetzt niemand mehr meine Kinder vor ihren ausgefallen Ernährungs- (und anderen-)theorien schützen kann. So gab es schon ein absolutes Fleischverbot, als die Kinder noch kleiner waren, von mir wollte sie sogar verlangen, in Anwesenheit der Kinder kein Fleisch oder Wurst zu essen. Hab aber schon öfter gehört und gelesen, daß man in dem Alter die Kinder nicht streng vegetarisch ernähren soll. Pilze wären vielleicht eine Alternative gewesen, zumal der Stoffwechsel den Grünpflanzen den Tieren ähnlicher ist als Pflanzen. Aber damals hatte sie gerade einen Entpilzungswahn, da gab es nur strenge Diät.
Ach ich höre jetzt lieber auf, ehe ich Euch noch in die Rolle von Psychotherapeuten dränge.

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