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Schmutzig-weißes Spp. bei Rißpilzen

Werner, (vor 7338 Tagen) 1.628 Beiträge @ Manfred O. Walter

Im Pilzbuch des Marcel Bon steht das mit der schmutzig-weisslichen oder
-ockerlich bis tabakbraunen Sporenpulverfarbe bei Risspilzen.(S. 232)

Das kann schon sein. Richtig ist es trotzdem nicht. Entweder ist es ein Übersetzungsfehler oder ein Fehler des Originals. Kein anderer Autor schreibt von sowas. Ich zitiere jetzt mal Gerhardt: Spp. tabakbraun, Moser: tabakbraun, schmutzig-braun usw. usf.

Das wäre absolut neu, daß es auch schmutzig-weißliches Spp. bei Inocybe gibt.

Solche Informationen zu erfinden, ist bei Pilznern und auch bei mir nicht
üblich. Dank deinen wertvollen Ergänzungen zweifle ich auch nicht mehr an
diesen etwas ungewöhnlichen Hallimaschs.
Trotzdem sei für Unsichere, und
ich bin in diesem Falle so einer, die Frage erlaubt, weshalb diese vielen
Risse nicht auf einen Risspilz hindeuten, hatte ich doch das ganz weisse
Spp. nicht so besonders beachtet und die Foto ist schon nicht gerade gut
geraten und aussagefähig, was sie allerdings auch nicht sein muss, weil
wir darüber schreiben dürfen. Genau aus den betreffenden Antworten, wie
die deine, kann ich Neues lernen.

Naja, es ist halt einfach so: es gibt etliche Pilze außer Rißpilzen, die bei Trockenheit/Alter/Sonneneinstrahlung rißpilzähnliche Einrisse kriegen. Und es gibt auch Rißpilze, die keine Risse zeigen. Das ist halt ein Problem mit den deutschen Namen :-) So wie mit dem Nadelholz-Häubling, der durchaus auch auf Laubholz vorkommen kann - wenn auch selten - und deshalb von manchen Authoren in Gifthäubling umbenannt wurde.

Gruß,

Werner

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