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Re: Frage zum "Gröger"

Heinz Ebert ⌂, (vor 7223 Tagen) 968 Beiträge @ Harald Andres Schmid

Ich habe das Buch zwar noch nicht, kenne aber die Schlüssel von Frieder Gröger, die er zu DDR-Zeiten im mykologischen Mitteilungsblatt Halle publiziert hat, und die waren schon gut. Ich habe Herrn Gröger auch persönlich kennengelernt und kann versichern, dass er in erster Linie ein Feldmykologe ist. Wenn ich mich nicht sehr täusche, dann werden seine Schlüssel "Moser" und "Horak" mit Sicherheit schlagen. Ich hoffe nur, dass der zweite Band auch bald erscheint, damit man ALLE Röhrlinge und Blätterpilze mit Gröger bestimmen kann. Ganz nebenbei sei an dieser Stelle noch mitgeteilt, dass der zweite Band vom PILZKOMPENDIUM noch in dieser Jahreshälfte erscheinen soll (persönliche Mitteilung von E. Ludwig). Fangt also schon mal an mit Sparen.
Beste Grüße, Heinz Ebert

Hallo, Andreas
Das tönt ja interessant!
Als Alternative zum "Horak" könnte das ja eine hübsche Anschaffung
sein.
Eine Frage zu den Schlüsseln: Der gute, alte "Moser" hatte ja einen
unschlagbaren Vorteil: Er war nicht "mikroskoplastig", soweit es
sich vermeiden liess.
Sogar bei den Inocyben z.B. gab es noch einen "Makroskopischen
Hilfsschlüssel", mit dem sich zumindest die makroskopisch
bestimmbaren Arten schlüsseln liessen.
Horak ist da weniger intelligent aufgebaut, auch bei einfachsten,
makroskopisch bestimmbaren Pilzen kommt nach der zweiten oder dritten
Frage im Schlüssel unmotiviert die Frage nach der Sporengrösse oder
anderen Mikro-Merkmalen.
Wie ist das beim "Gröger"?
Falls das mehr an "Moser" anlehnt, was die "Denkweise"
der Schlüssel betrifft, ist das Buch von mir quasi schon gekauft!
Lieben Gruss, Harald Andres
P.S.: Ist das Werk schon im offiziellen Buchhandel?

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