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Re: Frage zum "Gröger"

Huperzia ⌂, (vor 7222 Tagen) 2.287 Beiträge @ Harald Andres Schmid

Hallo, Andreas
Das tönt ja interessant!
Als Alternative zum "Horak" könnte das ja eine hübsche Anschaffung
sein.
Eine Frage zu den Schlüsseln: Der gute, alte "Moser" hatte ja einen
unschlagbaren Vorteil: Er war nicht "mikroskoplastig", soweit es
sich vermeiden liess.
Sogar bei den Inocyben z.B. gab es noch einen "Makroskopischen
Hilfsschlüssel", mit dem sich zumindest die makroskopisch
bestimmbaren Arten schlüsseln liessen.
Horak ist da weniger intelligent aufgebaut, auch bei einfachsten,
makroskopisch bestimmbaren Pilzen kommt nach der zweiten oder dritten
Frage im Schlüssel unmotiviert die Frage nach der Sporengrösse oder
anderen Mikro-Merkmalen.
Wie ist das beim "Gröger"?
Falls das mehr an "Moser" anlehnt, was die "Denkweise"
der Schlüssel betrifft, ist das Buch von mir quasi schon gekauft!
Lieben Gruss, Harald Andres
P.S.: Ist das Werk schon im offiziellen Buchhandel?

Hallo Harald,

da muss ich Dir allerdings sagen, dass die mikroskopischen Merkmale beim GRÖGER eher noch größeren Raum einnehmen als beim MOSER. Ganz eifach deshalb, weil der Artenumfang wesentlich größer ist und vieles davon eben nur mikroskopisch differenzierbar ist. Klar gibt es auch Schlüssel und -passagen, die ohne Mikroskopie auskommen (bei den Röhrlingen z.B. über weite Strecken, auch bei Hygrophorus), aber insgesamt weniger als beim MOSER. Und das völlig zurecht, denn nur dadurch lässt sich die Fülle der Arten vernünftig bearbeiten.

beste Grüße,
Andreas

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