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Re: Wachstum der Pilze

Werner, (vor 7091 Tagen) @ Gernot Friebes

Hallo,

das mit den Pfifferlingen muss nichts heissen. Denn wenn diese im Nadelwald
oder irgendwo wachsen, wo sie nach oben hin keine Beeinträchtigung haben,
werden sie nicht mehr grösser. Damit meine ich, dass die
Laubwaldpfifferlinge, die durch eine dicke Schicht Fallaub wachsen müssen,
um aussporen zu können, wesentlich grösser werder, als die, die im
Nadelwald wachsen und der Boden sehr niedrig (oder gar nicht) bewachsen
ist. Sollten deine also irgendwo wachsen, wo sie nichts überragen müssen,
werden sie in ein paar Tagen auch nicht mehr viel grösser werden.

Ich glaube, so einfach darf man sich das wirklich nicht machen. Nach meinen Beobachtungen ist das doch sehr, sehr unterschiedlich. Hier - südlich von M - finde ich in einem offenen und am Boden weitgehend unbedeckten Nadelwald oft handtellergroße Pfifferlinge. An anderen Stellen im Nadelwald werden sie dagegen oft höchstens nur 5-Mark-Stück-groß (für die, die noch "Heiermänner" kennen :-)

Ich denke, das hat viel mit dem Boden/Nährstoffangebot/Feuchtigkeit etc. zu tun. Daß es etwas damit zu tun hätte, wieviel Bedeckung ein Pfifferling durchstoßen muß, kann ich jedenfalls absolut nicht erkennen. Daß Laubwald-Pfifferlinge oft - aber keineswegs immer - größer werden, würde ich eher dem unterschiedlichen Substrat anlasten.

Und was die Wachstumszeiten von Steinpilzen angeht. Wenn ich Babies sehe, rauche ich immer eine Zigarette und ernte dann den 1 kg-Steini nach der Pause :-)

Nee, im Ernst. Meine Beobachtungen sprechen auch für ein normales Wachstum von Baby bis "ausgewachsen" von mindestens 3-4 Tagen. Mit normalem Wachstum meine ich normale Feuchtigkeitsverhältnisse (also weder Dauerregen noch Dürre).

Gruß,

Werner

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