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Re: Saison 2000

interhias ⌂, (vor 9489 Tagen) 1.765 Beiträge @ abraxas

Mich würde mal interessieren ob die o.g. Pilzarten nur deshalb so bekannt
sind weil sie leicht zu erkennen sind, oder sind es schlicht und einfach
die gourmetmäßig besten? Ich kann mir jedenfalls schwer vorstellen daß der
Pfifferling geschmacklich zu toppen ist, mein absoluter Favorit.
Abraxas

Hallo Abraxas!

Sicher sind die von dir genannten Pilze leicht zu erkennen und in der Küche vom Feinsten. Beides dürfte auch zu ihrer allgemeinen Beliebtheit beitragen. Aber: Es gibt sicher auch grob vereinfachte Vorstellungen vom "eßbaren Pilz" wie vom "giftigen", die einen Großteil der Schwammerln für den Durchschnittssammler verdächtig erscheinen lassen. So ist es wahrscheinlich immer noch die Mehrheit der Schwammerlsucher, die sich nur auf tradiertes Wissen verlassen und z. B. nie ein Pilzbuch in die Hand nehmen. Deswegen halten sich hartnäckig antiquierte Vorurteile wie jenes, daß Lamellenpilze generell zu meiden seien (Der Pfifferling spielt sowieso in einer eigenen Liga). Wenn sie dann auch noch mit so ausgeprägten "Warnfarben" wie Rötelritterlinge oder Täublinge daherkommen, traut sich sowieso keiner dran.

Für meinen Geschmack gibt es mehr als genug weniger bekannte Pilzarten, die den alteingesessenen Dobernigeln und Reherln das Wasser reichen können.

Interhias

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