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Re: Winterpilze

Trueffel, (vor 9475 Tagen) 57 Beiträge @ KARL

Hallo Karl,
vielen Dank für Deine guten Tips. Gestern Nachmittag habe ich neben ein paar aus dem Buchenlaub herausspitzelnden frischen Semmelstoppeln auch 2 noch passabel wirkende Hexenröhrlinge mitgenommen, die sich aber ungeschützt auf einem freien Plateau angesiedelt hatten. Beim Anschneiden verfärbte sich aber nichts. Möglicherweise hatten sie Frost bekommen. Jedenfalls hätte ich sie ohne Deine Warnung in die Pfanne gelegt.

Ciao Trueffel

Aber ein paar Einstiegsinformationen kann ich Dir geben: Frostschnecklinge
nach den ersten Frösten bis ? unter Kiefern,
Austernseitlinge an toten Buchenstämmen (den ganzen Winter),
Samtfussrueblinge hauptsächlich an Weiden entlang von Bächen, aber auch an
toten Buchen, ebenfalls bis etwa Februar.
Hier im Forum wurde vor kurzem auch über die Essbarkeit des Gelbstieligen
Muschelseitlings (oft verwechselt mit dem Austernseitling) berichtet, der
in letzter Zeit vielerorts in groesseren Stueckzahlen an verschiedenen
toten Laubbaumaesten und -staemmen gefunden wurde und bei der milden
Witterung noch eine Weile zu finden sein wird.
Vorsicht vor noch spät erscheinenden essbaren Pilzen (z. B. Violetter
Rötelritterling, Nebelkappe, Herbsttrompete etc.), die gefroren waren und
wieder aufgetaut sind!
Man sieht ihnen vielleicht die bereits eingesetzte Eiweisszersetzung nicht an
und bekommt dann eine sehr unangenehme Lebensmittelvergiftung!
Viele Gruesse
Karl

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