Re: Verbreitungsatlas
hallo allerseits,
ich kenne diese problematik von verschiedenen ornithologischen verbreitungsatlanten - und in diesem bereich ist es vergleichsweise einfach, anwesenheit und qualität der anwesenheit einer art festzustellen. ( in diesen quadranten, die man selbst ebenfalls sehr gut kennt, merkt man, dass nicht alle angaben der eigenen erfahrung entsprechen ).
pilze, auch massenpilze, haben manchmal eine sehr kurze fruktifikationsperiode, da können sie schon übersehen worden sein - obwohl das gebiet gewissenhaft begangen wurde. oft können sie auch jahrelang in einem gebiet ausbleiben, und erscheinen dann bei entsprechenden klimatischen bedingungen wieder massenweise. ( ich z. b. fand den narzissengelben wulstling in wäldern, die ich in der saison fast täglich aufsuche in den letzten 10 jahren nur ganz vereinzelt. heuer war er neben a. citrina und a. rubescens der häufigste wulstling ).
maßgebend ist auch der beobachtungszeitraum, und der erstreckt sich oft nur über wenige jahre, weil die projekte eben geld kosten und weil die ergebnisse aktuell sein sollten.
selber mitmachen wäre ein vorschlag, wenn man glaubt, über die nötige fachliche qualifikation zu verfügen und die zeit dazu hat; eine wirklich gute ortskenntnis erhöht die qualität der gelieferten ergebnisse sicher sehr.
liebe grüße
uli