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Re: Die neue Kamera - oder: Aller Anfang ist schwe

Ingo Wagner, (vor 6651 Tagen) 4.044 Beiträge @ Melli

Hallo Melanie!

Ich fange mal mit den "Baumpilzen" an. Das hier (Nr. 1) müsste der
Schmutzbecherling sein:

stimmt!

Den hier (Nr. 2) kenne ich nicht - ich würde ja auf einen Wirrling tippen,
aber das ist geraten:

Vollkommen richtig: Daedalea quercina (Eichenwirrling)

Ein weiterer mir nicht bekannter Baumpilz (Nr. 3):

Daedaleopsis confragosa (Rötender Blätterwirrling)

Nr. 4 finde ich besonders hübsch - wer kann mir den Namen sagen?

Stereum hirsutum (Striegeliger Schichtpilz)

Den hier (Nr. 5) habe ich schon des öfteren gesehen, aber auch ihn weiß ich
nicht anzusprechen:

Bild von unten wäre noch sicherer. Ist wahrscheinlich Trametes gibbosa (Buckeltramete)

Nr. 6 wuchs ebenfalls am umgestürzten Baumstamm, ist aber kein Hartpilz:

Hier mutmaße ich mal Polyporus mori (Bienenwabenporling), kenne ich aber selbst nicht.

Nr. 11 gab es in Massen - den Knopfstieligen Büschelrübling. Auch da gelang
mir in der Finsternis des Waldes kein anständiges Foto. Wenn´s erlaubt
ist, möchte ich zu dem Frage der unbeliebten Sorte "K.m.d.e.?"
stellen - dass man ihn theoretisch essen kann, weiß ich ja, aber hat den
schon mal einer probiert? Wie schmeckt der?

Ich glaube, da kann Wolfgang (Blausprödler) was dazu sagen.

Ich sehe gerade, einen Holzbewohner habe ich vergessen. Damit ich die
Nummerierung nicht nachträglich ändern muss, schiebe ich ihn als Nr. 12
hier ein. Eine Holzkeule - ich nehme an, die Vielgstaltige, oder? Wäre ein
persönlicher Erstfund für mich.

Kann gut sein. Wenn sie aber mehrheitlich wie auf dem ersten Foto aussehen und einen dünnen Stiel haben, käme auch noch X. longipes (Langstielige Holzkeule) in Frage.


Nr. 16 habe ich in letzter Zeit öfters hier im Forum gesehen - das müsste
Pholiota flammans sein,

Ja.

Jetzt aber nochmal zurück zu den Pilzen. Wenn
meine Einschätzung zutrifft, ist Nr. 18 mein persönlicher Knaller von
heute. In Großaufnahme sieht der Stiel ja erst mal nicht so recht
rauhfüßig aus, aber wenn ich genau hinschaue und nachher auch den kleinen
Bruder zu Rate ziehe, komme ich einfach zu keinem anderen Schluss. Im
Schnitt verfärbt er langsam übers Rot-Bräunliche ins Schwarze. Fundort war
Laubwald mit Eichen, Buchen und Hainbuchen. Die Poren waren ganz und gar
gelb. Ist es möglich, dass ich da den Gelbporigen Rauhfuß gefunden
habe...?

Kenne ich nicht von Eigenfunden, aber da öfter mal ins Forum eingestellt, denke ich schon, dass du richtig liegst.

VG Ingo W

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