Re: Brd Pilzkartierung Pro & Contra
Hallo Dirk,
nun gut - wenn das alles schon oft durchgekaut wurde, will ich mich nicht weiter äußeren. Jeder, der Lust hat, kann ja kartieren - und wer keine hat, soll es lassen (so wie ich).
Nur eines noch: 5 % Fehlerquote halte ich für einen sehr geringen Wert. Vielleicht haben Leute, die nur Amanita citrina und Boletus erythropus eingeben, geringere Werte. Leute, die Gattungen wie Entoloma, Clitocybe, Cortinarius oder Ascomyceten bearbeiten (und die sich selbst und die Schwierigkeit der Sache richtig einschätzen), wären über eine 5 %-Fehlerquote froh. Ich jedenfalls ....
Viele Grüße,
Lothar
hallo lothar,
das thema ist ja schon oft in div. foren durchgekaut worden. ich will
trotzdem kurz meine meinung kundtun: die bedenken gegenüber der
online-kartierung kann ich nicht teilen. schaut man sich die aktivitäten
der letzten jahre an, sieht man schnell, dass keine gelegenheitspilzsucher
dort mitmachen. welches interesse sollten sie an einem solchen projekt
auch haben.
das gros der eingeber würde ich als sehr gewissenhaft einschätzen und glaube,
dass nur dasjenige eingegeben wird, was man sicher (er)kennt und
gewissenhaft nachbestimmt hat. wobei der kenntnisstand im einzelnen sicher
sehr unterschiedlich ist. das leute auf gutdünken irgendwelche inocyben,
cortinarien, rötlinge etc. hineinklicken war bisher schlichtweg nicht der
fall. insofern halte ich den anteil derjenigen, die sich in dem kontext
überschätzen auch für eher gering. natürlich passieren fehler. ich würde
die fehlerquote bei vielleicht 5% einstufen (was wahrscheinlich hoch
gegriffen ist). für eventuelles nachhaken ist ja der länderkoordinator da.
was ja auch so weit ich weiß schon gelegentlich geschehen ist ...
viele grüße
dirk