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Re: An alle Führer...

Jochen Girwert ⌂, (vor 6620 Tagen) 582 Beiträge @ AK_CCM

Hallo Andreas,

ich halte es so, dass die Funde auf Tellern ausgelegt und beschriftet werden. Alle. Bei der Fundbesprechung gehe ich jedoch nur auf die wichtigsten/markantesten Arten ein. Geht jemand mit einer neuen Art im Kopf nach Hause ist das gut, viel mehr als 3 - 5 neue Arten sind wohl unrealistisch. Trotzdem ist es gut, wenn die gesamte Vielfalt einmal ausgebreitet wird.

Jochen.

...von Pilzlehrwanderungen und dergleichen, seht mir bitte den
"reißerischen" Betreff nach, um eure Aufmerksamkeit zu gewinnen.
;-)
Haltet ihr ausführliche Fundbesprechungen am Ende von Pilzlehrwanderungen für
sinnvoll oder beschränkt ihr euch auf den Zeitraum der Wanderung?
Hintergrund: Bei uns im Verein gibt es zumindest einen Kollegen, der nach
einer Wanderung und dem anschließenden Mittagessen eine ausführliche
Fundbesprechung zelebriert. Doch bei den meisten habe ich nach 10 bis 15
Minuten das Gefühl, dass sie keine Informationen mehr aufnehmen können.
Etwas schockiert war ich über die Aussage eines Pilzfreunds, dass er nach
der Wanderung und Fundbesprechung jetzt genauso schlau ist wie zuvor.
Für mich habe ich festgestellt, dass es mehr Sinn macht, die
Pilzinteressierten bei einem interessanten Fund zusammenzurufen und vor
Ort auf den Pilz einzugehen - dann hat man auch die Ökologie vor Augen.
Ein anderer Kollege benutzt hierzu glaube ich sogar eine Trillerpfeife, da
er nicht so "stimmgewaltig" ist.
Was meint ihr zu dem Thema bzw. wie handhabt ihr das bei den Wanderungen?
Gruß, Andreas

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