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Re: An alle Führer...

Heinz Ebert ⌂, (vor 6618 Tagen) 968 Beiträge @ AK_CCM

"Man muss die Art der Fundbesprechung halt dem Wissensstand der Teilnehmer anpassen. Und das ist oft schwierig genug..."

Dem möchte ich mich absolut anschließen. In meiner PSV-Anfängerzeit habe ich manchmal zig-mal den Hallimasch erklärt. Das war bei Wanderungen mit Leuten, die von Pilzen NULL-Ahnung hatten. Jeder hat sich nur für diejenigen Pilze interessiert, die im eigenen Korb waren, und die Aufsammlungen von den anderen interessierten nicht, denn deren Pilze "gehörten einem ja nicht" und waren daher uninteressant. So was mache ich nicht mehr mit! Heute lasse ich einen oder zwei Tische aufstellen und lege die bereits erklärten Pilze hin. Wenn die gleiche Art dann wieder kommt, dann lege ich sie zu den bereits erklärten dazu. Die Teilnehmer erkennen dann auch die Variabilität einer Art, und man kann ähnliche Arten nebeneinander setzen und die Unterschiede erklären. Und mit dieser Methode geht es ganz gut.
Beste Grüße,
Heinz Ebert

...von Pilzlehrwanderungen und dergleichen, seht mir bitte den
"reißerischen" Betreff nach, um eure Aufmerksamkeit zu gewinnen.
;-)
Haltet ihr ausführliche Fundbesprechungen am Ende von Pilzlehrwanderungen für
sinnvoll oder beschränkt ihr euch auf den Zeitraum der Wanderung?
Hintergrund: Bei uns im Verein gibt es zumindest einen Kollegen, der nach
einer Wanderung und dem anschließenden Mittagessen eine ausführliche
Fundbesprechung zelebriert. Doch bei den meisten habe ich nach 10 bis 15
Minuten das Gefühl, dass sie keine Informationen mehr aufnehmen können.
Etwas schockiert war ich über die Aussage eines Pilzfreunds, dass er nach
der Wanderung und Fundbesprechung jetzt genauso schlau ist wie zuvor.
Für mich habe ich festgestellt, dass es mehr Sinn macht, die
Pilzinteressierten bei einem interessanten Fund zusammenzurufen und vor
Ort auf den Pilz einzugehen - dann hat man auch die Ökologie vor Augen.
Ein anderer Kollege benutzt hierzu glaube ich sogar eine Trillerpfeife, da
er nicht so "stimmgewaltig" ist.
Was meint ihr zu dem Thema bzw. wie handhabt ihr das bei den Wanderungen?
Gruß, Andreas

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