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Re: Speisepilze 2008 bzw. Fragen zum Wachstum

Jochen Girwert ⌂, (vor 6585 Tagen) 582 Beiträge @ pfifferling3

Die gute Nachricht: Ein schlechteres Jahr dürfte nie mehr kommen. Man müsste schon die Winterhitze und -trockenheit von 2006 mit der Niederschlagsarmut von 2003 kombinieren. Dann vielleicht ...
Nix Morcheln, nix Hypogäen, Täublinge fast null, unter den Boleten erstaunlicherweise der Wurzelnde Bitterröhrling zahlreich, sonst faktisch null. Ich kann natürlich nur für das Thüringer Becken mit Erfurt spechen. Es gab offenbar große regionale Unterschiede. Minihoffnung 2008: Ein langer Spätherbst mit guten Funden in den Magerrasen; aber bislang sieht es da auch verhalten aus.

Jochen.

Hallo,
nachdem ich am Sonntag Hallimasch geerntet habe und dies traditionell mehr
oder weniger das nahende Ende Hauptzeit der Speisepilzsaison einläutet,
ist es Zeit für ein kleines Zwischenfazit.
Insgesamt empfand ich die Speisepilzausbeute in 2008 relativ schwach,
insbesondere was Röhrenpilze betrifft. Pfifferlinge gab es im Sommer
massenhaft, aber das ist in meinen Revieren eher normal.
Jetzt kann es durchaus ein subjektives Empfinden sein, dass es ein relativ
schwaches Speisepilzjahr war, da ich auch beruflich bedingt sehr wenig
Zeit hatte. Aber ich meine eigentlich meine Reviere so gut zu kennen, dass
ich einigermaßen einschätzen kann, wann es an der Zeit ist, nach Pilzen zu
schauen.
Was mich wundert, ist dass in diesem Jahr vom Wetter her eigentlich alles
hätte passen müssen, aber die Pilze haben eben nicht gehorcht.
Jetzt stelle ich mir die Frage, was kann der Fachmann dazu sagen: Was waren
in 2008 Gründe für das relativ schwache Pilzjahr? Oder: Ist das nur ein
rein subjektives Empfinden?
P.S: Übrigens finde ich seit dem Superjahr 2006 mit Steinpilzen bis in den
Dezember überhaupt insbesondere das Vorkommen an Boleten etwas unter den
Erwartungen geblieben ist.

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