Re: Neue Folge: Täubling der Woche #34
Hallo Felix,
vielen Dank für das Zeigen meines Lieblingstäublings 
Dieses Jahr gab es zumindest hier in der kölner Gegend bemerkenswert viele R. violeipes.
Die allermeisten waren var. citrina, jedoch fand ich einmal auf Lehmboden unter Buchen im Königsforst auch die auf Deinem Bild Nr.5 dargestellten Exemplare mit olivgrünen Hüten und deutlich purpurfarbenen Stielen - und davon gleich ein halbes Dutzend.
Die Gerüche werden in der Tat recht individuell interpretiert.
Für die einen ist der Geruch eher fruchtig, für die anderen eher fischig.
Tatsächlich habe sämtliche irgendwie fischig riechenden Exemplare vor Ort untersucht und siehe da - ich habe stets irgendwo eine bräunliche Stelle gefunden, an der scheinbar schon Zersetzung stattfand.
Für meinen Gusto riechen junge und noch frische Exemplare immer ganz klar nach grünen Walnüssen. Aber vermutlich muss man diesen Geruch so wie ich, schon in der Kindheit für sich abgespeichert haben.
Und eins ist mir bei R. violeipes auch stets aufgefallen: durch das Anfassen der feinsamtigen Frkp. hat man anschließend so ein Wachs-ähnliches Gefühl in der Hand...
LG, Gábor