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Re: Esel sucht Ohr …

Gelbfieber, (vor 6515 Tagen) 2.807 Beiträge @ fraubi66

Hallo und guten Abend Heiko,

bei meinen mikroskopischen Untersuchungen wende ich schiefe Beleuchtung nicht an weil sie nur bei einer Vergrößerung bis 400fach effektiv ist. Große Elemente ab etwa 20µm lassen sich mit schiefer Beleuchtung zwar „plastisch“ darstellen sind aber für die Pilzkunde m. E. nicht geeignet und lassen rasch Fehlinterpretationen zu. Bei einer Vergrößerung von 1000fach ist eine solche Beleuchtung nicht möglich.
Im Anhang habe ich das „normale“ Durchlichtverfahren der schiefen Beleuchtung gegenüber gestellt. Beide Sporenbilder zeigen die gleiche Ebene, den optischen Schnitt bei einer Vergrößerung von 400fach. Laß dich nicht täuschen, die Sporenoberfläche (Ornament ja/nein) ist nicht zu sehen!
Heiko, mich interessiert wie du die schiefe Beleuchtung bei den Sporen des Ascos angewandt hast. Wie viel % hattest du abgeschattet, wie schattest du ab, welche Vergrößerung, nimmst du technische Hilfsmittel …….

Eine gute Zeit
Gelbfieber & Co

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