Eisenboviste
Hallo,
ich habe gerade eine Anfrage von einem Kollegen bekommen, die ich gerne an Euch weiterleiten würde:
In der archäologischen Prospektion wird seit langem die Messung des Geomagnetismus eingesetzt. Durch rasterartiges Messen einer Fläche werden so unterirdisch verborgene Strukturen (Mauern, Gruben, Gräben etc.) sichtbar. Nun wurde beobachtet, daß auf einem Gelände, wo offenbar an verschiedenen Stellen Hasenboviste auftraten, die magnetischen Werte an deren Standorten höher lagen. Dies wurde durch gezieltes Nachmessen bestätigt.
Ist es denkbar, daß die Boviste (auch andere Pilze?) so viel Eisen/Mangan/Magnetit produzieren, daß der Bodengehalt davon verändert wird?
Viele Grüße, Martin