Re: Woher wissen Waldtiere welche Pilze giftig sin
Hallo Mine,
ich hol mal ein bischen weiter aus, denn um daß zu verstehen, muß man halt mal "wie ein Tier" leben 
Ich hab mal einen Sommer lang nur Rohkost gegessen - und zwar keine angemachten Salate oder ähnliches, sondern mich mehr oder weniger an das gehalten, was die Viecher auch so finden können. Da wirkt dann der Geschmack und Geruch viel stärker, so daß ich zum Beispiel an einem Markt vorbeiging und NUR Erdbeeren gerochen und diese dann auch gegessen hab. Nach der "gesunden" Menge war dann Schluß mit Geschmack und es ging kaum noch was rein.
Nun gut, in der Zeit bin ich auch in den Wald und hab nach Pilzen geguckt...und hab es ein wenig wie bei den Täublingen gemacht - natürlich nicht bei den ganz giftigen
. Angeblich schmeckt Tollkirsche dann auch nur grad so bis zur "ungesunden" Menge, aber ich hab in der zeit eine gefunden gehabt. Medizinisch war die Zeit für mich sehr interessant und ich denke, man kann sich damit so manch ein Wehwehchen wegessen - in der Zeit ging es mir blendend - nur wird man damit schnell einsam und arm, drum ließ ich es dann.
(Ach ja, Pfifferlinge hab ich kurze Zeit später gefunden. Hab sie probiert und da sie scharf waren nicht weiter beachtet. Dann zu Hause im Buch nachgeschlagen und fast einen Hopser gemacht - wie gut, daß ich damals schon wieder gebraten gegessen hab. Blieb leider meine im Leben einzige kleine Pfifferlingsmahlzeit
.)
Nochmal kurzum: Tiere haben einen Instinkt, der ihnen durch die Sinne (Geschmack, Geruch und andere?) zeigt, was der Körper braucht und was ihm schadet.
Viele Grüße,
Tanja