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Re: Maisbeulenbrand

MartinB, (vor 6269 Tagen) 1.875 Beiträge @ Melli

Was der Bauer nicht kennt...

Ich wäre da eher experementierfreudig. Maisbeulenbrand und "infiziert" klingt halt nicht so lecker wie Huitlacoche (hört sich saftig an ;-) ).

Herzlich, Martin

Hallo zusammen,
heute habe ich zum ersten Mal bei einem Spaziergang bewusst den
Maisbeulenbrand gesichtet. In dem Feld war eine ganze Reihe von Pflanzen
befallen, man konnte sich den Pilz schön in verschiedenen
Entwicklungsstadien anschauen. Mit einer Kamera war ich leider gerade
nicht bewaffnet, daher musste das Handy zu Dokumentationszwecken
missbraucht werden. Seht mir also die Bildqualität nach; nachdem ich aber
neulich hier gelesen habe, dass der Maisbeulenbrand von jemandem
vergeblich gesucht wurde, wollte ich den Schnappschuss trotzdem hier
einstellen.
Aber mal ehrlich, wer kriegt bei dem Anblick Lust, sich dieses merkwürdige
Gebilde in die Pfanne zu hauen...!? In Wikipedia heißt es dazu: "Vor
allem im Osten Mexikos gilt der Maisbeulenbrand als Nahrungsmittel und
Delikatesse und die Infektion des Maises durch den Pilz wird entsprechend
nicht als Schaden, sondern als Nutzen angesehen. Dabei werden die
infizierten Kolben geerntet, bevor der Pilz vollständig ausgereift ist und
mit der Sporenbildung beginnt. Der Pilz, der hier als Huitlacoche oder
Cuitlacoche bezeichnet wird, wird im Regelfall mit Knoblauch und
verschiedenen weiteren Zutaten gebraten und auf Tacos und Quesadillas
serviert oder in Suppen und Aufläufen verarbeitet. In Europa und den USA
wird Huitlacoche nur in der gehobenen Gastronomie als exotische Speise
zubereitet, hier wird er unter anderem „mexikanischer Trüffel“
genannt." Na ja, ich weiß ja nicht..... ;-)
Herzliche Grüße
Melanie

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