Re: Dank an die Experten
Hallo Markus und Lothar,
vielen Dank für eure Meldungen. Da habe ich mir wohl doch keinen groben
Ausrutscher geleistet. Der Träuschling scheint, im Nachhinein betrachtet,
eindeutig. Auf dem Bild kann man bei genauem Hinschauen sogar Dungreste
erkennen. Irgendein Pferdeappel, von mehreren Dutzend Litern Regen
breitgespült.
Und - Hurra, ich kann Telamonien und Klumpfüße auseinander halten. ;o))
Den Fälblingen wäre ich um ein Haar tatsächlich auf den Leim gegangen.
Tonfalbe stehen ein paar Meter weiter unter Linden. Und riechen wie sie
sollen.
Die gezeigten waren tatsächlich ohne jede Spur von Geruch. Auch der Geschmack
war wie beschrieben. Vielleicht witterungsbedingt. Von der Optik her kommt
eigentlich nichts anderes in Frage.
LG Ingo
Hallo Ingo,
Fälbling als Gattung ist klar, und klar ist auch dass es keine Tonblassen sein können. Die hätten nämlich auffallend grobe Flocken an der Stielspitze, so etwa wie der Große Rettich-Fälbling (H. sinapizans). Deine Pilze sind fein bepudert, daher ist es sehr wahrscheinlich, dass es sich um Hebeloma leucosarx=velutipes handelt. Es kommen aber auch noch Arten wie H. fragilipes oder eventuell sogar populinum in Frage, da muss man dann jedenfalls mikroskopieren und die Literatur von VESTERHOLT benutzen.
beste Grüße,
Andreas