Re: Apropos Französisch II
Hallo Wolfgang,
Um europäische Mykologen von Format anzulocken, sollte als Träger doch eine
Institution besser geeignet als eine Gruppe von Privatpersonen. Hier wäre
die natürliche Wahl die DGfM, die ja auch schon ein Forum betreibt und
demnächst dasselbe auch auf einer technisch aktuellen Plattform (WBB3.1).
sofern ich Werner richtig verstanden habe, geht es ihm erst einmal darum, Pilzfreunde aus der dt. Fraktion für eine europäische Mailingliste zu mobilisieren, um das Projekt zu pushen. Im nächsten Schritt würde er dann tätig werden und einen renommierten Träger suchen.
Hier gibt es auch schon ein Forum "Wissenschaft", zu dem auch schon
seit Jahren die extra Auforderung "postings in English are
welcome" versucht, nicht-deutsche Mykologen anzulocken.
Du weißt so gut wie jeder andere hier im Forum, dass die Diskussionskultur im DGfM-Forum in den Jahren zuvor kaputtreguliert wurde. Eskaliert ist das Ganze durch den Reil'schen Antrag. Der bisherige Admin hat dann durch seine Zensur von Beiträgen und der Installation der Light-Version der Forums-Software noch ein übriges getan. Bis die DGfM das Vertrauen der vertriebenen Pilzfreunde wiedergewonnen hat, wird noch etliche Zeit ins Land gehen müssen.
Noch eine Anmerkung zu "postings in English are welcome": Wenn Du ein Restaurant eröffnest, reicht es dann, wenn Du ein Schild "geöffnet" an die Türe hängst? Sicher nicht. Ohne kräftig die Werbetrommel zu rühren, wird das nichts. Insofern bin ich skeptisch, ob die DGfM zum gegenwärtigen Zeitpunkt als Träger geeignet ist. Aber diese Frage sollte am besten das Mailinglisten-Team erörtern und beantworten.
Leider funktionieren Foren eben nicht so (Mailinglisten auch nicht).
Was man braucht, ist die "kritische Masse", ein
Kristallisationskeim. Interessante Leute sammeln sich dort, wo es
Interessantes zu lesen gibt. Also braucht man erstmal ein paar fleißige
Schreiber, die auch 'was zu sagen haben.
Aber wo kommen die her? Dazu habe ich auch in der Diskussion hier auch keine
Antwort gefunden.
Deshalb war meine Anregung auch, im europäischen Ausland für Unterstüter zu werben, ehe das Projekt in die Tat umgesetzt wird. Heute würde man Marktanalyse dazu sagen.
Gruß, Andreas