Und noch mehr Fragen
Servus Georg,
danke für die Info! Da fragt man sich aber dann:
- wohin gehören die blass violetten?
- wieviel violett muss oder darf der Fruchtkörper haben, um als lilacina durchzugehen?
- was ist mit der Unterscheidung zwischen lilacina und violacea (z. B. bei Alessio)?
- wie verhält sich das mit der var. fulva, von der Alession z. B. noch eine forma pallida unterscheidet?
Alle nicht rein weißen geophylla-Kollektionen sollten bis zur Klärung immer als entsprechende Varietät (oder Art) bestimmt bzw. kartiert werden.
Gruß
Helmut
Hi Andreas,
die geophylla/lilacina Gruppe ist wohl ein Komplex verschiedener Arten.
DNA-Analysen platzieren geophylla und lilacina als klar getrennt (z.B.
http://www.bio.utk.edu/matheny/Site/Publications_files/Matheny_MPE.2005.pdf
oder
http://mor.clarku.edu/ml.html ). Auch in der Funga Nordica werden
geophylla und lilacina als individuelle Arten geführt.
Ich selbst sehe das auch so: I. geophylla eher nur auf neutralen Böden und
vor allem spät im Jahr
während I. lilacina auch auf Kalk geht und teils schon ab Juni erscheint.
Klar haben sie sehr ähnliche Ansprüche und wachsen teils durcheinander, aber
das gilt ja bekanntlich für viele, auch nicht näher verwandte Pilze.
Georg
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