Re: Telamönchen von der Schotterheide (Gürtelfüße)
Zu den anderen beiden Kollektionen kann ich nicht viel sagen. Das Velum
scheint mir deutlich dünner und vor allem flächer dem Stiel anzuliegen,
also nicht so genattert zu sein. Ich hätte vor allem die dunklere
vermutlich als C. decipiens angesehen. Aber da passt der Geruch nicht
wirklich dazu. Der passt aber zu eh nix anderem. Bist Du sicher, dass
diese beiden Kollektionen auch gerochen haben, oder lag das vielleicht
daran, dass Du den Geruch noch in der Nase hattest?
beste Grüße,
Andreas
Servus Andreas,
gerade die beiden fraglichen Kollektionen rochen extrem intensiv, während der Duft bei den als diasemospermus bestimmmten nur schwach ausgeprägt war. Andernfalls wäre ich vermutlich tatsächlich bei C. decipiens gelandet - zumindest mit dem Schlüssel in Funga Nordica. Dort gabelt sich im Schlüsselpunkt 5 (S. 721) der Weg zwischen den Sektionen Incrustati und Hydrocybe, wobei ich die aufgeführten Merkmale bislang als etwas vage empfinde. Für Incrustati wird geltend gemacht: stem becoming brownish to almost blackish towards base with age ... usually not swollen at base, cap often scaly - nichts von alledem trifft für meine als diasemospermus bestimmten Kollektionen nicht zu, bleib nur das mikroskopische Merkmal "flesh in stem usually with brownish incrusing pigments". Letzteres Merkmal wiederum fehlt bei den beiden fraglichen Kollektionen auch (Stieltrama +/- hyalin), weshalb ich zu Hydrocybe abbiegen müsste - dort gibt es jedoch keine Arten mit Pelargoniumduft
Beste Grüße
Hias