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Re: Auflösung

Matzinger, (vor 9193 Tagen) 217 Beiträge @ Harry

Hallo zusammen,
bei der ersten Abbildung handelt es sich um Xerocomus lanatus, einer dem
braunen Filzröhrling ( Xerocomus subtomentosus var. ferrugineus =
X.spadiceus ) sehr nahe stehenden Art. Xerocomus lanatus wird heute von
einigen Autoren als eigenständige Art angesehen. Andere sehen ihn nur
synonym zur ferrugineus.
Mein Fund zeigte eine deutliche und sofortige NH3 Reaktion der Huthaut zu
blau-grün, was in der einschlägigen Pilzliteratur für X.lanatus
beschrieben wird. Bei X.ferrugineus bleibt die Huthaut bei Berührung mit
Ammoniak so gut wie unverändert.
Die beiden abgebildeten Fruchtkörper rochen sehr stark schwefelartig, ein
Merkmal das in keinem meiner Bücher beschrieben wird. Mich würde sehr
interessieren wer von euch diesen Schwefelgeruch auch schon einmal
wahrgenommen hat.
Um Leccinum nigrescens = L crocipodium, ( schwärzender Rauhfuß ), handelt es
sich auf der zweiten Aufnahme. Ich finde diese Art recht selten, nie in
größerer Stückzahl im Laubwald über Kalk.
Matzinger lag also goldrichtig. Glückwunsch.
Bye Harry

Hallo Harry,
den Filzröhrling kenne ich leider nur aus Büchern (Engel "Schmier-und Filzröhrlinge in Europa" und aus Dähnkes "1200 Pilze") und den Rauhstielröhrling
habe ich schon öfter in Braunschweig unter Eichen und Hainbuchen gefunden. Habe da auch schon die Eichenrotkappe gefunden.
gruß Matzinger

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