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Vergrösserung bei der "Trocken-Methode"

Harald Andres Schmid, (vor 6005 Tagen) 2.558 Beiträge @ arysch

Hallo Harald Andres,
sehr interessant! Noch eine Frage: komme ich mit einem 10x Objektiv klar?
Oder sollte man doch eine viel schwächere Vergrößerung nutzen (ich müsste
dann so ein Objektiv besorgen...). Ich habe es noch nie ausprobiert, aber
dachte, es wäre auch mit einem guten Stereomikroskop möglich (z. B. mit
einer 40-60x Vergrößerung), die Kaulozystiden zu finden und dann aus
dieser Fundstelle ein Präparat für Durchlicht vorzubereiten...
Herzliche Grüße, Artur.

Hallo, Arthur

Um "trocken" zu mikroskopieren, das heisst, ein Objekt wie unter einer Lupe zu betrachten, ist weniger die Vergrösserung entscheidend, sondern, ob (konstruktionsbedingt) beim entsprechenden Mikroskop Platz ist, ein dickes Objekt zwischen Objektiv und Objektträger zu legen.
Die oben beschriebene Methode, einen ganzen Stiel aufs Mal nach Kaulos abzusuchen, funktioniert bei mir mit dem 4x und 10x Objektiv, da ist genug Platz, also mit 40facher und 100facher Vergrösserung.
Evtl. liesse sich ein dickerer Stiel auch längs halbieren, damit er Platz hat.
Mit meiner Stereolupe kann ich bei der "Stielbereifung" nicht wirklich zwischen Hyphenenden am Stiel und wirklichen Kaulozystiden unterscheiden.
Bei 40facher Vergrösserung mit dem Mikroskop sieht man das mühelos.
Gruss, Harald Andres

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