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Re: Seltene Arten schützen

Svampskogen, (vor 5901 Tagen) 737 Beiträge @ Jürgen

Hallo,
nach meinen Erfahrungen nehmen Forstleute durchaus Rücksicht auf Wuchsorte
seltener Arten, sofern sie darüber informiert werden. Ich würde an deiner
Stelle den Revierleiter oder das zuständige Forstamt einfach anrufen und
deine Bitte vortragen, evtl. auch verbunden mit dem Angebot einer
gemeinsamen Begehung, sobald sich dort ein prägnanter Pilzaspekt
einstellt.
Gruß, Jürgen
P.S.: Nach welcher Literatur hast du den torosus bestimmt? Pilze der Schweiz,
Bd. 3?

Ich hatte auch an so etwas ähnliches gedacht. Ich hoffe mein Förster ist den Pilzen wohl gesinnt:)
Leider habe ich schon oft das Gefühl, dass Pilzschutz nicht so richtig ernst genommen wird. Wohingegen die Frauenschuhstandorte in meinem Pilzwald schon lange geschützt sind. Was natürlich gut ist.
Nein nein. ;) Es war schon nicht die Varietät luteocupreus. Ich weiss nicht mehr von wo ich ihn genau kenne. Ich gebe zu, mein gefundenes Exemplar heute war sehr alt. Dennoch waren die gelben Poren und der sehr düstere und blaufleckende Hut noch zu erkennen. Auffallend schwer war der Fruchtkörper jedoch keineswegs. Anfangs dachte ich: "Häh, was soll das denn sein?". Nie hätte ich gedacht den Ochsen-Röhrling in "meinem" Wald zu finden.

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