Re: Meine letzten Trompetenpfifferinge - nachfrage
Da ich vor etlichen Wochen wieder ein riesiges Vorkommen entdeckte, habe ich
mich doch wieder verleiten lassen und eine kleine Menge davon mitgenommen.
Diese wurden getrocknet und werden in Kürze als Würzpilz getestet. Das ist
ihre letzte Chance.
Ging mir ähnlich. Weil ich diese Literaturstelle im Kopf hatte war ich skeptisch und habe vielleicht nicht genug mitgenommen. Ich hatte sie auch getrocknet und als Würze probiert. Meine Meinung: noch unentschieden, deshalb hatte ich in die Runde gefragt.
Meine Vergleiche (als trockener Würzpilz):
- Totentrompeten - das Beste, das ich kenne
- Stockschwämmchen - ausgezeichnet
- Steinpilze - fällt deutlich ab
Den Hintergrund für mein besonderes Interesse an Würzpilzen zur Zeit hatte ich auch angegeben: ich möchte herausfinden wie man optimal damit problematische Geschmacksverstärker beim Herstellen des gewünschten ,,Umami"-Effektes
http://de.wikipedia.org/wiki/Gustatorische_Wahrnehmung
ersetzen kann. Dafür braucht man einen Pilz, der sich dafür nicht nur gut eignet, sondern auch leicht zugänglich ist, weil er in Massen vorkommt. Noch besser wäre einer, den man getrocknet das ganze Jahr über zur Not kaufen könnte. Offenbar erfüllt der Trompetenpfifferling mindestens eine dieser Anforderungen: massenhaftes Vorkommen an bestimmten Stellen.