Re: Bisporella an Brombeere
Hi Martin!
Jedes Lebeweisen hat ja sein eigenes Konzept, optimal für die Arterhaltung zu
sorgen.
Ich weiß, das ist relativ unbekannt (vielleicht sollte ich am 1.4. mal was
dazu schreiben), aber bei Mollisia hat sich herausgestellt, dass die
Verbreitung der Sporen in der gesamten Gattung am besten funktioniert,
wenn die Becherchen von Stöckchendrehern oder anderem Pilzvolk (da soll´s
ja noch was geben?) aufgespürt werden und kurz darauf wieder samt des
Substrates im hohen Bogen dem ursprünglichem Fundort über den Luftweg
zurückgegeben wird.
hallo ingo,
interessante theorie! das würde bedeuten, dass mollisia-bestimmung ein ganz altes geschäft ist und schon in der steinzeit ein verbreitetes hobby war. klingt einleuchtend! viel zerstreuung gab es damals ja auch nicht.
sicher hat man die ersten mollisien zufällig entdeckt, während man mit
einem dicken knüppel nahrungskonkurrenten beseitigte. die erfindung des stöckchendrehens ...
schöne grüße
dirk