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Re: Im Steinbruch, Inocybe, Arrhenia

Ingo Jürgens, (vor 5482 Tagen) 141 Beiträge @ Helmut

Servus Ingo,
I. tjallingiorum ist recht selten und offenbar sehr variabel. Z. B. die
beiden völlig unterschiedlichen Bilder bei Ferrari scheinen kaum die selbe
Art darzustellen. Ich habe bisher nur eine ältere Kollektion, die den
Namen ohne "cf." trägt, und da sind die Hymenialzystiden
insgesamt breiter, eher so wie bei Kuyper (Deine sehen in der Form mehr
wie die bei Stangl aus). Auch der nahezu wollig-filzige Hut ist so nicht
beschrieben, dürfte aber eine witterungsbedingte Erscheinung sein. Ich
nehme auch mal an, dass es Kaulozystiden in der unteren Stielhälfte gab.
Insgesamt meine ich lässt sich Deine Kollektion nicht anders bestimmen. Bei
solch seltenen Arten wäre es wichtig, auch junge Frk. zu haben. Diese
sollten bei I. tjallingiorum u. a. Velumbeläge aufweisen.
Gruß
Helmut

Hallo Helmut,

herzlichen Dank für die Bestätigung. Dass der Hut etwas wollig-filzig erscheint, lag an der Witterung (recht trocken) und dem schon fortgeschrittenem Alter der Fruchtkörper (schon leicht verwittert). Er ist im frischeren Zustand sicher nur schwach filzig. Kaulozystiden waren auch im unteren Stieldrittel vorhanden.

LG Ingo

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