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Re: Amanita spec. vom Wienberg

Andreas ⌂, (vor 5231 Tagen) 8.003 Beiträge @ HARZPILZCHEN

Hallo Hartmut,

Sporen in MELZER
Sporen [95% • 10 • SAP • v • Melzers ] = 9,9 - 11,6 - 13,2 x 7,7 - 9,3 - 10,9 µm

Nach dem Schlüssel von CONTU braucht man zur Bestimmung den genauen Q-Wert der Sporen. Den kann ich zwar näherungsweise deinen obigen Werten entnehmen, wenn ich jeweils Länge zu Breite obiger Angaben gegenüberstelle, aber das müßte ja schon an jeder Spore direkt berechnet werden. Hast Du die einzelnen Sporenmaße noch wo gespeichert, dass Du den Q-Wert ausrechnen könntest? Die frage ist, ob er bei 1,15-1,2 liegt oder bei 1,25-1,5. Ich habe mit obigen Werten 1,28, 1,24 und 1,23 erhalten. Liegt also tendenziell eher bei den ellipsoiden als bei den breitellipsoid-subglobosen, was auch zum EIndruck deines Sporenbildes passt.
Vom höheren Q-Wert ausgehend, müßten wir noch wissen, ob die Basidien Schnallen haben oder nicht.
Haben sie Schnallen, dann käme Amanita pseudolactea in Frage. Haben sie keine - und davon gehe ich aus - dann hättest Du Amanita mairei (= A. supravolvata) vor Dir, die aber eigentlich eine Art der Sandkiefernwäldern ist. Soll wohl in Brandenburg auch vorkommen.

beste Grüße,
Andreas

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