Re: Amanita spec. vom Wienberg
Nach dem Schlüssel von CONTU braucht man zur Bestimmung den genauen Q-Wert
der Sporen. Den kann ich zwar näherungsweise deinen obigen Werten
entnehmen, wenn ich jeweils Länge zu Breite obiger Angaben
gegenüberstelle, aber das müßte ja schon an jeder Spore direkt berechnet
werden. Hast Du die einzelnen Sporenmaße noch wo gespeichert, dass Du den
Q-Wert ausrechnen könntest? Die frage ist, ob er bei 1,15-1,2 liegt oder
bei 1,25-1,5. Ich habe mit obigen Werten 1,28, 1,24 und 1,23 erhalten.
Liegt also tendenziell eher bei den ellipsoiden als bei den
breitellipsoid-subglobosen, was auch zum EIndruck deines Sporenbildes
passt.
Vom höheren Q-Wert ausgehend, müßten wir noch wissen, ob die Basidien
Schnallen haben oder nicht.
Haben sie Schnallen, dann käme Amanita pseudolactea in Frage. Haben sie keine
- und davon gehe ich aus - dann hättest Du Amanita mairei (= A.
supravolvata) vor Dir, die aber eigentlich eine Art der Sandkiefernwäldern
ist. Soll wohl in Brandenburg auch vorkommen.
Vielen Dank Andreas & Jesko
Ich habe den Pilz getrocknet, und wenn interessant, kann ich ihn auch verschicken. Viellleicht schaue ich noch mal rein (zur Zeit reicht die Zeit nicht, bin fast nur am trocknen) und vermesse mehr Sporen und suche die Basidien.
Ich fürchte, die zehn vermessenen Sporen bringen noch nichts.
LG Hartmut
![[image]](/archiv/forum/webbbs/userpics/pic223897.jpg)