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Re: Probleme mit Violettmilchling

Birgit, (vor 9123 Tagen) 2.644 Beiträge @ Andreas Gminder

Lieber Andreas,

bin ich echt so schlimm ???

nein, laß dich doch nicht ärgern...;-) konnte mich halt nicht zurückhalten ein bißchen zu triezen, tschuldige.

Der violettmilchende Zottenreizker hat eine faserfilzige Huthaut, genau wie
der Grubige Milchling. Er sieht diesem auch zum Verwechseln ähnlich, auch
was die Größe betrifft.

richtig.... :-( ich hab die auch schon mal verwechselt, aber ehrlich einen so zottigen grubigen Milchling hatte ich noch nie gesehen, ich war also doch ziemlich skeptisch ob das ein grubiger Milchling war (ja,ja ich weiß die Milch...).

Hab grade nochmal Bücher gewälzt und langsam verzweifel ich noch.... Was gibts denn auf höchstens oberflächlich versauertem Boden unter Fichte noch für einen stark zottigen Milchling???? Bei Bon und Winkler ist L. citriolens stark zottig (stärker als L. scrobiculatus) und wächst im Laubwald auf Kalk und beim Laux hat L. citriolens keine Zotten und wächst unter Tannen auf Kalkböden???? Who is who??? Hatte dieses Jahr auch schon mal einige sehr "blassen" und glatte "angebliche" L. scrobicluatus gesehen, von denen ich eigentlich dachte, daß es L. citriolens (=inetermedius???) wäre, die Milch verfärbte sich praktisch sofort gelb, bei meinen bisherigen L. scrobiculatus dauerte das immer länger (aber das scheint wohl nicht so ein ausschlaggebendes Zeichen zu sein).

Der Pilz von Georg hat eine glatte Hutoberfläche
und höchstens am Hutrand etwas Fasern, ebenso die anderen angesprochenen
Arten. Das ist der prinzipielle Unterschied zwischen der Gruppe mit
flavidus-aspideus-uvidus-violascens und andererseits dem repraesentaneus.

Danke. Ich hab ja auch nicht gedacht, daß er es ist.

L. repraesentaneus gibt's nicht im Laubwald, wo hast Du diese
(Fehl-)Information her? Er kommt nur im sauren, montanen Nadelwald vor, in
Skandinavien recht häufig.

Steht im Winkler 2000 Pilze, von sauer steht da auch nix. Ich hatte ihn allerdings ja auch im Sauren gefunden.

Ach ja, bei den violettmilchenden herrscht ausnahmsweise mal kein
Durcheinander. Höchstens bei 2-3 alpin-arktischen Arten unter Zwergweiden
mag ein wenig die Diskussion sein wieviele Arten in den Büchern und
wieviele in der NAtur existieren ...

Schön :-)

Danke nochmal

Birgit

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