Scharfe sächsische Kirsche mit Makel
Dieser Einzelgänger im Torfmoos täuschte mit seinen sattroten Hutfarben einen echten Kirschroten Speitäubling (R. emetica) vor, aber bereits beim Eintrocknen zeigte sich der Makel dieser scharfen sächsischen Kirsche: Der Fruchtkörper verfärbte sich graubräunlich, und – wie übrigens Felix Hampe und ich inzwischen überzeugt sind – sind diese Verfärbungen bei den Speitäublingen oft ein verlässlicheres Merkmal zur Artabgrenzung als etwa die Septierung von Dermatozystiden, Sporenmaße oder die Zystidenverfärbung in Sulfovanillin. Im vorliegenden Fall waren jedoch auch die Sporen für die echte Kirsche zu klein und das Sporenornament zu niedrig. Es ist damit Russula grisescens.
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