Re: Rübezahl und Rüblinge
Eine kleine Buchenparzelle mitten in der erzgebirgstypischen
Fichtenmonokultur bescherte uns diesen Freund Rübezahls, Gymnopus
fagiphilus, eine offenkundig nur in der Laubstreu von Buchenwäldern
vorkommende Rüblingsart. Der Standort und die recht auffälligen
makroskopischen Merkmale (brauner/rotbrauner, hellbraun ausblassender Hut
mit auffallend hellerem Rand, helle, flockige Lamellenschneiden, die einen
auffälligen Farbkontrast mit den bräunlichen Flächen bilden, der an der
Basis +/- striegelige Stiel, der dunkler als der Hut ist, säuerlicher
Geruch, banale Laugenreaktion) lassen bereits im Feld Gymnopus fagiphilus
vermuten.
hallo jesko,
das sind gleich vier hervorragende beiträge, vielen dank dafür.
r. grata wächst hier im süden derzeit auch in riesigen exemplaren und grossen gruppen. die anderen drei vorgestellten arten habe ich in all den jahren noch nie in natura gesehen (könig und rübling) resp. wahrgenommen (r. grisescens). geniales foto der sporenornamentation. braucht wahrscheinlich ein brettscharfes 100er-plan-apo, combineZP und kontrast per ebb, oder?
gruss von coco