Re: hier Lepista saeva
Ausgleichsfläche
Au ja, von solch hanebüchenen vermeintlichen naturschutzfachlichen Entscheidungen kann ich ein Lied singen:
2012 wurde der neue Hochwasserdeich durch einen angepflanzten ca. 40-jährigen Kiefernforst gezogen. Es wurden also in einem breiten Streifen diese Bäume gefällt. Das Landesamt für Hochwasserschutz musste anschließend Ausgleichspflanzungen vornehmen. Ausgesucht hat man sich dafür dann sämtliche Trockengraswiesen in der Umgebung um dort Erlen!, Eichen und anderes zu pflanzen.
Alle Mycelien von versch. Entolomen, Clitocybe collina, Lepista saeva, Mycena pseudopicta und vielem anderen sind dafür umgepflügt worden.
Und zum Hohn: Diese ehemaligen Trockengraswiesen haben dann beim Elbhochwasser 2013 ca. einen guten Monat fast 2 m unter Wasser gestanden. Von den kleinen Bäumchen hat so gut wie nichts überlebt.
beste Grüße - Peter