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Re: 30 Jahre zu spät …

Andreas ⌂, (vor 4656 Tagen) 8.003 Beiträge @ Thomas Pruss

Hallo Thomas,

Nee, das will ich nicht. Wäre auch etwas zu blauäugig. Mir ging es nur um die
Ausschließlichkeit im Zitat, dass Angler und Fischer die Biotope
zerstörten.

Das hast Du scheint's eh misverstanden. Ich habe ja nur den Teil über die Fischerei zitiert. Der vergleichbare Abschnitt bei Amanita friabilis über die Landwirtschaft und der über die Forstwirtschaft ist drei Mal so lang. Aber nach denen hattest Du Dich ja nicht erkundigt ....

Aber dass man in den Bärenseen angeln darf – mein lieber Schwan, was habe ich
da früher immer "lange Zähne" bekommen, wenn ich da
rumgeschlichen bin beim botanisieren. ;-)
Die Angelerlaubnis dort kommt für mich leider 30 Jahre zu spät, schnüff!
Und bei euren Fischteichen könntet ihr doch mal mit den Angelvereinen
sprechen. Die sind doch meistens entgegen kommend und halten ihre
Mitglieder an, solche Streifen nicht zu betreten. Wenn da was erreicht
würde, wäre das auch eine Meldung in der AngelWoche wert: "Angler
schützen Pilze".

Ja, klar, da sind ja auch Bestrebungen im Gange und ich denke auch, dass es letztlich kein so großes Problem wird. Ich wollte ja nur ein paar Beispiele aufzeigen, wo durch Angler tatsächlich Schäden an Biotopen entstehen können, denn das hattest Du ja angezweifelt. Meinte ich jedenfalls deiner Nachfrage zu entnehmen.

Du scheinst dagegen angenommen zu haben, wir würden behaupten, EINZIGE Gefährdungsquelle für Amanita friabilis seien die Angler. Das ist ganz und gar nicht so, die Fischerei ist nur ein sehr geringer Teil der Gefährdungsursachen.

P. S.: Ich wusste gar nicht, dass Jena ein Anagramm für Tarzans Freundin ist
;-)

*zungerausstrecksmiley*

beste Grüße,
Andreas


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