Pilze Pilze Forum
Erweitert

Pferdemist zu genüge

martin h, (vor 8995 Tagen) @ Birgit

Hallo martin,

hallo birgit,
vielen dank für dein angebot, ich komme aus der nördlinger gegend, wäre also machbar.
es ist aber so, daß mein nachbar, keine 5 meter von meinem garten, seinen pferdemist auf den haufen schmeißt, also sehr nahe. mir graut nur von der vorstellung, eine tonne rüberschippen zu müssen, und dann ein rießiges bett anzulegen.
der thomas ziegler hat aber eine methode beschrieben, wie man erheblich weniger ansetzen kann, und zwar in einem kompostbehälter. man muß nur auf die temperatur achten. vielleicht versuch ich es mal so.
trotzdem vielen lieben dank für dein angebot!
martin

Pferdemist kann ich bieten (wie viele hier im Forum wissen ;-)), im
AUgenblick aber keine 2 Tonnen, da ich auf dem teilverrottetem Mist im
Hochbeet Kartoffeln, Lauch, Knoblauch und Schalotten anpflanzen will. ALso
wenn du aus der AUgsburger Gegend kommst und das Zeug selber abholst,
kriegst du ihn auch umsonst. Ansonsten frag nicht Champignonzüchter,
sondern schau mal in deiner näheren Umgebung auf dem Land ob jemand privat
Pferde hält, die Leute wissen nämlich meistens nicht wohin mit dem
Pferdemist. Du müßtest ihn halt evtl. selbst verrotten lassen (keine ANgst
Pferdemist stinkt praktisch nicht, kein Vergleich mit Kuhmist und ist auch
ziemlich trocken.)
Auf jenem besagten Hochbeet, welches aus dem max. 1 jährigen angerottetem
Misthaufen besteht, haben sich bei mir vor 2,5 Jahren nach der
Kartoffelernte (vollständiges Umgraben) von ganz alleine
Lilastielröttelritterlinge (Lepista personata (in älteren Büchern L.
saeva)) ausgebreitet. Meiner Meinung nach vom Geschnack her erheblich
besser als L. nuda, wohl aber ziemlich unberechenbar, sie fruktifizieren
nicht jedes Jahr. In einem alten aufgelassenen Gartenbeet mit ebenfalls
verrottetem Pferdemist hatte ich sie auch schon. Letzets Jahr war aber
leider gar nix los.
Viel Erfolg
Birgit

Eintrag gesperrt
28 Aufrufe

gesamter Thread: